weather-image
15°
11:19-Rückstand zur Pause / Erst nach dem 17:25 wacht die SG auf

Nach dem Debakel in der ersten Halbzeit verliert die SG Haste 32:33

Handball (hga). Unter den Augen zahlreicher Oberligakonkurrenten wie Dirk Pauling, Trainer der TSV Burgdorf II, oder Stephan Lux, Trainer vom MTV Großenheidorn, unterlag die SG Hohnhorst-Haste in eigener Halle der HG Rosdorf-Grone 32:33 (11:19).

Paul Weiser vergibt Sekunden vor der Schlusssirene die Chance zu

Wobei das Ergebnisüber große Teile des Spielverlaufes hinwegtäuscht, insbesondere im ersten Spielabschnitt entwickelte sich die Partie zu einem Debakel für die SG. "Über die erste Halbzeit lege ich den Mantel des Schweigens, das war gar nichts", SG-Coach Marc Siegesmund suchte nach Worten für die Leistung der ersten Hälfte. Seine Mannschaft startete mit Problemen, Simon Witte fehlte verletzt. Die Abwehr zeigte sich unbeweglich, im Angriff lief nicht viel zusammen. Beim 2:4 (6.) dachte mancher noch nicht an Schlimmeres, beim 3:8 (10.) nahm Siegesmund eine Auszeit. Ohne Wirkung, bis zum 5:11 (15.) sah das richtigübel aus. Ohne Druck auf die gegnerische Abwehr, mit teils haarsträubenden Fehlern lief die SG ins offene Messer. Aufseiten der Gäste stand eine gut agierende 6:0-Abwehr, jeder Fehler der SG wurde in Gegentore umgemünzt. "Nur parallel gespielt, viel Alibi-Gelaufe, kein Druck, hinten nicht richtig mit Dampf", monierte Siegesmund. So schlecht hatten die Zuschauer ihre SG schon lange nicht gesehen, betretene Gesichter auf derSG-Bank beim 6:15 (21.). Nach dem Seitenwechsel war die Spannung groß, wie würde die SG reagieren? Zunächst gar nicht, das Debakel nahm weiter seinen Lauf, beim 17:25 (40.) war manche Hoffnung enttäuscht. Siegesmund stellte um, nachdem eine 5:1- und 6:0-Abwehr nicht funktionierten, zog Siegesmund Paul Schirmer und Philipp Daseking vor, jetzt stand die SG in einer 4:2-Deckung. Langsam, ganz langsam trug diese Umstellung Früchte, Paul Weiser traf dreimal in Folge zum 22:28 (46.). Von der Tribüne kam zunehmende Unterstützung, wiederum Weiser verkürzte auf 25:29 (50.). Zwischen durch sorgten immer wieder kapitale Schnitzer für Unmut, erst beim 30:33 (57.) durch Tim Kirchmann wurde es doch noch eng. Die Gäste wackelten und wankten, in der 59. Minute stellte Michael Peters den 32:33-Anschluss her. 20 Sekunden vor dem Ende nahm Siegesmund eine Auszeit, versuchte die Mannschaft zu ordnen. Weiser kam drei Sekunden vor dem Ende zum Wurf und scheiterte. SG: Weiser 8, Schirmer 5, Bruns 5, Dönitz 4, Philipp Daseking 4, Kirchmann 3, Peters 2, Engel 1.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare