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Nach dem Amoklauf: An den Schulen geht die Angst um

Rinteln. Nach dem Amoklauf von Winnenden geht an den Schulen die Angst um: In der Hauptschule und in der Realschule ist die Polizei in den letzten Tagen Hinweisen aus Schülerkreisen nachgegangen und hat Personen überprüft. Es habe auch eine Hausdurchsuchung gegeben. In einem Fall folgten beratende pädagogische Gespräche. Das bestätigt auf Anfrage Kriminalhauptkommissarin Gabriele Mielke, bei der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Experten bei der Polizei hatten es bereits erwartet: Seit dem Amoklauf vor einer Woche laufen – wie überall im Land – auch bei der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg aus den Schulen Hinweise auf Personen ein, die in etwa dem möglichen Täterprofil des Amokschützen von Winnenden entsprechen könnten. Da erinnern sich Schüler an Mobbingfälle und an Klassenkameraden mit einem fatalen Hang zu Killerspielen. Auch sonst eher alltägliche Situationen betrachte man an den Schulen inzwischen mit einem gewissen Argwohn, schilderte die Pressesprecherin: „Es fällt schon auf, wenn ein Schüler ungewöhnlich lange auf der Toilette zubringt.“ Sie kann die grundsätzliche Sensibilisierung an den Schulen gut verstehen und die Polizei schalte sich bei nachvollziehbaren Verdachtsmomenten auch ein.

Mehr zum Thema lesen Sie morgen in der SZ/LZ.

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