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Richtfest am Kindergarten-Neubau in Bakede mit lokaler Prominenz / Fertigstellung für Mai geplant

Nach acht Wochen weht die Richtkrone im Wind

Bakede (jhr). Oben auf dem Dach wehen die bunten Bänder der Richtkrone zum Hammerschlag der Zimmerleute munter im Wind, unten rappen Drei-, Vier- und Fünfjährige „Ja beim Kindergartenbau’n – schepper, rums, klapp, knall – gibt’s für uns ganz viel zu schau’n“: Gestern wurde das neue Gebäude an der Bakeder Ringstraße im Beisein von viel lokaler Prominenz gerichtet – nur rund acht Wochen nach dem ersten Spatenstich.

Die Stunde der Zimmerleute: Christopher Hupe befestigt mit seine

Fast vergessen war beim offiziellen Festakt im zukünftigen Mehrzweckbereich der Einrichtung denn auch die politische Auseinandersetzung um den Kindergarten-Standort, die monatelang die Diskussion in Bad Münder geprägt hatte. Das neue Gebäude, da waren sich gestern zumindest die Teilnehmer am Richtfest einig, ist ein Glücksfall für den Kindergarten. „Was lange währt, wird endlich gut“, erklärte Bürgermeisterin Silvia Nieber – ein Satz, der sich auf die Standort-Auseinandersetzung („So ist das nun einmal in einer Demokratie, da ist man sich nicht immer einig“) bezog, nicht auf die bisherige Bauzeit. Denn die zeitliche Umsetzung des von Architekt Gerrit Niemeier vorgesehenen Konzeptes verblüffte selbst erfahrene Richtfest-Teilnehmer wie Peter Bartels, Aufsichtsratsvorsitzender der Bauherrin Kreissiedlungsgesellschaft (KSG). „Dass wir nach nur acht Wochen hier stehen, macht mich glücklich – und zeigt, dass die KSG es kann. Empfehlen sie uns weiter, wir stehen für weitere Aufträge im Landkreis bereit“, so Bartels.

Ortsbürgermeister Rolf Wittich ordnete das Richtfest als „eines der freudigsten Ereignisse, das ich in den vergangenen Jahren erlebt habe“ ein. Der gestrige Tag sei ein besonderer für Bakede, für die ganze Stadt Bad Münder gewesen.

Sichtlich beeindruckt vom bisherigen Bautempo zeigten sich auch Pastorin Natalie Otte und Kindergartenleiterin Ulrike Hamann. Sie haben das Ziel – die Fertigstellung bis Mai nächsten Jahres – vor Augen und beobachten die Arbeiten täglich. Aufmerksam verfolgten sie mit den Kindern den Richtspruch, zu dem Ingo Armgardt ein Glas leerte und im Bau zersplittern ließ: „Wir haben’s gebaut nach unserem Sinn – wem‘s nicht gefällt, der stell‘s woanders hin.“

„Was lange währt…“ Bürgermeisterin Silvia Nie
  • „Was lange währt…“ Bürgermeisterin Silvia Nieber begrüßt Gäste.
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