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Nabu Bad Münder: Eröffnungsfest mit Minister

BAD MÜNDER. Zur Einweihung des Refugiums Streuobstwiese im Sünteltal am Sonnabend, 22. April, hat sich auch der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel angekündigt. Gemeinsam mit dem Nabu-Landesvorsitzenden Dr. Holger Buschmann will er sehen, was die Mitglieder des Nabu Bad Münder auf die Beine gestellt haben.

Eine der größeren Aktionen im vergangenen Jahr: An der Streuobstwiese wird eine Hecke gepflanzt. Foto: Archiv
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die Idee zu einer Streuobstwiese, die sich gleichzeitig als Lernort in der Natur für Schulen und Kindergärten anbietet, hatte der stellvertretende Nabu-Vorsitzende in Bad Münder, Jens Becker, schon früh. Er überzeugte seine Mitstreiter – und Anfang 2015 konnte der heimische Nabu eine Fläche an der Süntelstraße kaufen. Eine erste Teilfläche wurde noch im selben Jahr mit Obstbäumen bestückt – und Baumpaten, zumeist Familien mit Kindern im Grundschulalter, packten selbst kräftig mit an. Nachdem Anfang letzten Jahres die gesamte Wiesenfläche gekauft werden konnte, startete der Nabu mit seinen Helfern richtig durch: Das Umweltministerium und die Bingo-Umweltstiftung stellten Fördergelder zur Verfügung, Becker und seine Mitstreiter machten sich an die Realisierung des Refugiums Streuobstwiese. Entstanden ist mit viel Engagement ein Lernort in der Natur mit verschiedenen Lehrtafeln, mit einem offenen Klassenzimmer samt Sitzmöglichkeiten für bis zu 30 Kinder und Schultafel.

Vorgestellt und offiziell eingeweiht wird das alles am Sonnabend um 14 Uhr, und Becker hofft auf viele Besucher. „Wir haben den Rahmen geschaffen – nun muss das Refugium mit Leben gefüllt werden.“ Ein umfangreiches und attraktives Programm lädt zur Teilnahme an der Einweihung ein: Unter anderem wird ein Bienenvolk vorgestellt und ein Wettrennen zwischen „Kindern und Bienen“ organisiert, Besucher können Baumscheiben brennen und Ohrwürmer-Hotels bauen. Der Bach an der Wiese lädt dazu ein, Holzschiffe zu bauen und sie fahren zu lassen. Fachvorträge zu Honig- und Wildbienen und ein Streuobstwiesenquiz werden angeboten. „Es soll zwar etwas kälter, aber trocken sein. Wir hoffen, dass wir viele Besucher auf der Wiese begrüßen können“, sagt Becker. Bewirtet werden die Gäste auch – eine umfangreiche Kuchentafel wird aufgebaut.

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