weather-image
26°

Mutmaßlicher Kinderschänder legt Teilgeständnis ab

Rinteln/Bückeburg. Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kinderschänder aus Rinteln hat der Angeklagte heute überraschend ein Teilgeständnis abgelegt.

Rinteln/Bückeburg. Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kinderschänder aus Rinteln hat der Angeklagte am Dienstagnachmittag überraschend ein Teilgeständnis abgelegt. Der 30-jährige frühere Feuerwehrmann hat sich zu den Vorwürfen geäußert, in 17 Fällen sieben Jungen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren teilweise schwer sexuell missbraucht zu haben. Er entschuldigte sich bei den Jungen sowie deren Familien mit den Worten: "Ich habe meine Grenzen überschritten. Es tut mir leid." So lauten die Worte einer Erklärung, die der Verteidiger für seinen Mandanten vorlas. Davor hatte sich der Angeklagte zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der Prozess wird seit Mitte Mai vor dem Bückeburger Landgericht verhandelt.

Der Angeklagte gab sexuelle Kontakte zu drei Jungen zu, bestreitet diese Kontakte aber zu drei weiteren Jungen. Das Vertrauen der Jungen soll sich der Rintelner während seiner Zeit als Jugendbetreuer erschlichen haben, als Tatorte gelten die Wohnungen des Mannes in Bad Nenndorf und Rinteln.

Der Angeklagte will sich einer Begutachtung durch einen vom Gericht bestellten Sachverständigen nicht länger verweigern. Außerdem wolle er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im ersten psyiatrischen Gutachten wurde empfohlen, den Angeklagten wegen Wiederholungsgefahr in Sicherheitsverwahrung zu nehmen, sollte es zu einem Schuldspruch kommen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare