weather-image
12°
VfL-Trainer Timo Nottebrock schürt den Konkurrenzkampf und hat Alternativen

"Mutant" Schüttorf im Jahnstadion Bückeburg will die Punkte einsacken

Niedersachsenliga (ku). Zuckerbrot statt Peitsche: Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock setzt trotz der unnötigen Niederlage seiner Jungs in der letzten Woche in Pewsum und vor dem anstehen Sonntagsspiel gegen den FC Schüttorf mehr auf Seelenmassage als auf einen verbalen Anpfiff.

Mirko Schneidereit (r.) bietet sich aufgrund seiner Trainingslei

"Die Einstellung hat gestimmt, alle hatten den unbedingten Willen, das Spiel zu gewinnen. In diesem Punkt kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen." Bei allem Lob für die engagierte Vorstellung wurden natürlich auch die Fehler angesprochen. "Pewsums Sieg am Ende sicher glücklich, vielleicht auch nicht ganz unverdient. Möglich wurde er aber erst durch die individuellen Fehler meiner Mannschaft. Das wurmt mich schon gewaltig!" Den Bückeburger Gästen aus Schüttorf klebte in der Hinrunde das Pech an den Fußballschuhen. Etliche unglückliche Niederlagen ließen die Truppe um Ex-Profi Kay Wenschlag scheinbar aussichtslos die Rote Laterne tragen, dann meldeten sich die Totgesagten aber recht eindrucksvoll beim Kampf um den Klassenerhalt zurück. Schüttorf mutierte zum viertbesten Rückrundenteam, positiver Höhepunkt dabei sicher der erste Heimsieg der Saison gegen den SC Langenhagen am vergangenen Sonntag. Timo Nottebrock ist also nachhaltig gewarnt, der VfL wird auf eine Mannschaft treffen, die Licht am Ende des Tunnels sieht, und mit aller Anstrengung versuchen wird, den positiven Trend in Bückeburg fortzusetzen. Im Schüttorfer Team wird Manndecker Berthold Hüsers ausfallen. Die Bückeburger Zielsetzung ist es natürlich, alle Punkte auf das eigene Konto zu buchen. "Personell sieht es ordentlich aus, auch Alexander Bremer ist auf einem guten Weg. Ich habe erstmals wirkliche Alternativen, werde mich erst nach dem Abschlusstraining für die endgültige Aufstellung entscheiden." Dabei sieht der Bückeburger Coach durchaus Alternativen. "Cord-Hendrik Möller hat sich mit starkem Spiel empfohlen, Andreas Kramer hat die rechte Seite hervorragend beackert, Nico Werner und Mirko Schneidereit drängen sich durch gute Trainingsleistungen auf. Es kann also durchaus sein, dass es im Team die eine oder andere Veränderung im Vergleich zur Vorrunde gibt. Auf jeden Fall freuen wir uns aber riesig darauf, nach über vier Monaten endlich wieder vor heimischem Publikum zu präsentieren!"

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare