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Musikschüler im Stuhlmuseum: Spielen gegen die Aufregung

EIMBECKHAUSEN. Als „Meister von morgen“ waren die Schüler der Jugendmusikschule angekündigt – und so präsentierten sie sich auch im Stuhlmuseum in Eimbeckhausen.
Den Anfang machte die Preisträgerin Sophia-Magdalena Bellsteht am Klavier.

Lea Barchewitz am Cello: Sie und andere Musikschüler zeigen im Stuhlmuseum ihr Können. Foto:Werner

Autor

Monika Werner Reporterin

Die Achtjährige begann erst vor einem Jahr mit dem Klavierspiel – und hat trotzdem schon einen ersten Preis bei „Jugend musiziert“ gewonnen. Mit hoher Konzentration spielte sie vier Stücke von Mozart, Johannes Petzold und Friedrich Burgmüller.

Dann ging es moderner weiter. Schulleiter Lei Zhang erklärte den Zuhörern, dass die Jugendlichen gern Popmusik spielen, da man diese Stücke auch gut mal Freunden vortragen könne. Und: Er bat um Verständnis, wenn bei dem einen oder anderen mal etwas nicht so gut klappen sollte. Dabei erinnerte er sich an seinen ersten Auftritt vor Publikum, bei dem er vor Aufregung ebenfalls fast nicht spielen konnte.

Aber das Publikum im Stuhlmuseum vergab alle Patzer und schenkte den mutigen Jugendlichen stets Applaus. Besonders hervorzuheben ist Constantin Engelbrecht. Der Zehnjährige spielt seit vier Jahren Klavier und präsentierte seine Stücke, „First Kiss“ und „Die fabelhafte Welt der Amélie“, mit so viel Begeisterung – nicht nur seine Hände, sein ganzer Körper und sein Gesicht bewegten sich zur Musik. Aber auch Tyll Heinen, Charlotte Reicher und Hanna Frödrich, alle Klavier, sowie Fynn Kühn, Cello, verdienen für ihre Vorträge Anerkennung. Den Abschluss bildete Lea Barchewitz am Cello gemeinsam mit Lei Zhang am Flügel.

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