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Coverband "Abba Stars" lässt das Publikum in der Festhalle von den verrückten Siebzigern träumen

Musikalische Zeitreise auf Plateauschuhen

Stadthagen (kcg). Glamour und Glitzer in der Stadthäger Festhalle: Die Abba-Coverband "Abba Stars" hat das begeisterte Publikum mit der Live-Show "Abbas Greatest" in die verrückten siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts versetzt und bewiesen, dass die Musik der Schwedenpop-Gruppe nichts von ihrer Faszination und Beliebtheit verloren hat.

"Abba-Stars" zum Greifen nah: die beiden Sängerinnen Tereza Slov

Ob Björn an der sternförmigen E-Gitarre oder Benny am weißen Flügel: Die Authentizität der Coverband ließ die Herzen der eingefleischten Abba-Fans höher schlagen. In orginalgetreuen Kostümen sangen und tanzten sich die beiden Sängerinnen Tereza Slovková als blond-unterkühlte Agnetha und Beatrice Todorová als rothaarige Anni-Frid im Wechselschritt durch das mehr als zweistündige Programm und überzeugten die Konzertbesucher mit einem leidenschaftlichen und stimmgewaltigen Gesangsvortrag. Dan Dobiáa als Björn und Michal Vanêk als Benny machten das Quartett komplett und sorgten in engen Overalls für Herzflattern bei den weiblichen Zuschauern und an Gitarre und Piano für die musikalische Untermalung der bekanntesten und beliebtesten Hits der Schweden. Vom ersten Song an setzte das Ensemble von "Abba Stars" alles daran, die Stimmung in der Festhalle mit Ohrwürmern und Balladen der Grand-Prix-Gewinner von 1974 zum Kochen zu bringen. Während die Konzertbesucher bei Songs wie "Gimme!Gimme!Gimme!" und "I do, I do, I do, I do, I do" noch verhalten mit den Köpfen nickten, war das Publikum spätestens ab "Dancing Queen" nicht mehr auf den Sitzen zu halten. Das laute Mitsingen und Mitklatschen wurde nur unterbrochen, wenn bei Balladen wie "I have a dream" und "Fernando" Feuerzeuge gezückt unddie eine oder andere Träne verstohlen ins Taschentuch geschnieft wurde. Über geschichtliche Hintergründe zur mehr als zehn Jahre währenden Erfolgsgeschichte von "Abba" wusste Moderator Christian König unterhaltsam und spritzig aufzuklären, während die leichtgekleideten Tänzerinnen das Programm mit Sexappeal und flotten Choreographien würzten. Für die glamouröse Show und musikalische Liebeserklärung an "Abba" bedankten sich die Stadthäger mit viel Jubel und herzlichem Applaus.

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