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Schlösser-Festival im Juli schließt Lücke im Jubiläumsprogramm / Führungen voller Anekdoten

Musik und Comedy vor historischer Kulisse

Hameln-Pyrmont (kar). Jazz, Soul, Folk, Rock’n’Roll, Tango oder Bossa Nova – der Juli wird musikalisch abwechslungsreich und im Hinblick auf die Veranstaltungsorte höchst attraktiv: Das „Schlösser-Festival“ füllt in den Sommerferien die Lücke im Jubiläumsprogramm und bietet nicht nur Touristen, sondern auch Daheimgebliebenen Abwechslung. Als wichtiges „kulturtouristisches Projekt, bei dem wir unsere Schlösser zeigen können“, bezeichnet Ute Fehn vom Landschaftsverband Hameln-Pyrmont das ambitionierte Unterfangen, das unter dem Motto „Was verbirgt sich hinter diesen Mauern ...?“ in die Marketing-Strategie für das Jubiläumsjahr eingebunden wird.

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Comedy mit Trifolie gibt’s in Hämelschenburg.

Hameln-Pyrmont (kar). Jazz, Soul, Folk, Rock’n’Roll, Tango oder Bossa Nova – der Juli wird musikalisch abwechslungsreich und im Hinblick auf die Veranstaltungsorte höchst attraktiv: Das „Schlösser-Festival“ füllt in den Sommerferien die Lücke im Jubiläumsprogramm und bietet nicht nur Touristen, sondern auch Daheimgebliebenen Abwechslung. Als wichtiges „kulturtouristisches Projekt, bei dem wir unsere Schlösser zeigen können“, bezeichnet Ute Fehn vom Landschaftsverband Hameln-Pyrmont das ambitionierte Unterfangen, das unter dem Motto „Was verbirgt sich hinter diesen Mauern ...?“ in die Marketing-Strategie für das Jubiläumsjahr eingebunden wird. „Schlösser passen in das magisch-mystische Konzept“, findet Oliver Meinecke von der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT), der in Zusammenarbeit mit Ute Fehn das Programm auf die Beine stellte, dabei aber entgegen ursprünglicher Planungen zurückschrauben musste. Denn: die 30 000 Euro, die der Landschaftsverband Hameln-Pyrmont für das Projekt aufwendet, müssen den kompletten Festival-Etat abdecken.

So finden sich in dem zeitlich straff strukturierten Programm vom 9. bis 19. Juli denn auch vorwiegend Künstler aus der Region oder der näheren Umgebung – „nicht allein aus Kostengründen, sondern auch, um zu zeigen, was wir hier zu bieten haben“, sind sich Fehn und Meinecke einig. Geschichten in Hülle und Fülle, die sich hinter den alten Mauern verbergen, gehören dazu. Sie gilt es bei Führungen zu entdecken.

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Schauplatz für den Auftakt dieses „Schlösser“-Festivals bildet ein Bauwerk, das zwar kein Schloss ist, aber symbolisch für Hamelns Vergangenheit steht: Der Klütturm wurde 1843 aus Steinen jener Stadtfestung gebaut, die einst als „Gibraltar des Nordens“ gefürchtet und auf Napoleons Befehl geschleift wurde. Kreuz und quer durch den Landkreis geht es weiter – von Schloss zu Schloss: Zehn alte Gemäuer stehen auf dem Programm, acht Mal gibt’s Musik und ein Mal Kleinkunst.

Die Termine:

9. Juli: Klütturm (Fort George) in Hameln, Konzert mit Francesco Sinistra, 20 Uhr (Führung: 18.30 Uhr).

10. Juli: Schloss Hasperde, Swing, Dixieland, Latin und Blues vom Knut Richter Swingtett, 20 Uhr (Führung: 18.30 Uhr).

11. Juli: Schloss Hastenbeck, nur Führung: 15 Uhr.

11. Juli: Rittergut Welsede, Swing, Bossa Nova und Soulmusik mit Jael Jones.

12. Juli: Domänenburg Aerzen, Frühschoppen mit den Crazy Skifflemen, 11 Uhr (Führung: 13.30 Uhr).

16. Juli: Burg Coppenbrügge, Piano-Rock’n’Roll, Rockabilly und Country mit Andy Lee & Tennessee Rain, 20 Uhr (Führung: 18.30 Uhr).

17. Juli: Schloss Hämelschenburg, Clownerie, Slapstick und Pantomime mit Trifolie sowie Pop und Jazz von Midsomer, 20 Uhr (Führung: 18.30 Uhr).

18. Juli: Domäne Grohnde, nur Führung: 15 Uhr.

18. Juli: Münchhausen-Hof in Hessisch Oldendorf, Tango mit dem Sextett Fauxpas, 20 Uhr (Führung: 18.30 Uhr).

19. Juli: Schloss Bad Pyrmont, Frühschoppen mit Randy Rich and the Poor Boys (Country, Rockabilly) und der Red Martin Combo (Musik der 40er und 50er Jahre), 11 Uhr (Führung: 14.30 Uhr).

Karten gibt’s im Dewezet-Ticketshop, Osterstraße, Tel.: 05151/200-888, oder online unter: www.proticket.de

Flyer mit Informationen zu Schlössern und Künstlern: im Infocenter Hameln.

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