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Installateurmeister Karsten Klose unterstützt das Handwerker-Team von „Zuhause im Glück“

Münderaner bei Doku-Soap dabei

Bad Münder. Seit zehn Jahren heißt es: „Die Baustelle ist eröffnet“. Mehr als 200 Familien in ganz Deutschland hat das Team von „Zuhause im Glück“ zu einem neuen Heim verholfen. Seit Jahren entspannt sich auch Karsten Klose mit seiner Lebensgefährtin auf dem Sofa bei einer Folge der RTL 2-Sendung. Doch irgendwann war ihm das zu wenig und so bewarb sich der Installateur- und Heizungsbaumeister aus Bad Münder bei dem Handwerkerteam. Das war vor vier Jahren, jetzt hat es endlich geklappt. Am 24. November ist der 44-Jährige im Fernsehen zu sehen.

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Autor:

MIra Colic

„Ich hatte schon gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet“, erinnert sich der Münderaner. Schließlich sei ihm gesagt worden, dass, sollte er in den nächsten acht Wochen keine Rückmeldung erhalten, kein Interesse bestehe. Aber plötzlich, im Frühjahr dieses Jahres, kam der Anruf und die Frage, ob er einen ein Probetag in Lüneburg absolvieren wolle. Für den selbstständigen Heizungsbauer keine Frage. Für ein paar Stunden ging er dort einem Installateur zur Hand, „Interviews brauchte ich damals aber noch nicht zu geben“, sagt er.

Nach ein paar Wochen sei dann die Anfrage gekommen, ob er bei einer kompletten Folge der Doku-Soap teilnehmen wolle. „Eigentlich war ich da schon an dem Punkt zu sagen, ich habe keine Zeit, aber dann hat es mich doch gereizt.“ Mit seinem Firmenwagen, bis oben hin vollgepackt mit Werkzeug, Maschinen und Material, ging es also für acht Tage nach Bergisch Gladbach.

Auf der Baustelle lernte Klose dann das komplette Team sowie Inneneinrichtungsexpertin Eva Brenner und Architekt John Kosmalla kennen. Gemeinsam sei man dann durch das Haus gegangen – natürlich alles bei laufender Kamera – und dabei seien die Aufgaben für die einzelnen Gewerke besprochen worden. „Und wer glaubt, dass wir da nicht wirklich arbeiten, den kann ich eines Besseren belehren“, so Klose. Er sei abends richtig kaputt gewesen. „Im Hotel habe ich dann nur schnell geduscht und bin ins Bett gefallen.“

Über die Hintergründe dieser Baustelle darf der Münderaner im Vorfeld nichts verraten. Aber wie in allen Beiträgen hat die Familie einen Schicksalsschlag erlitten und dazu noch ein renovierungsbedürftiges Haus. In solchen Fällen ist das „Zuhause im Glück“-Team zur Stelle, um zu helfen. Und Klose war ein Teil davon. Innerhalb von acht Tagen wird das Haus komplett ausgeräumt, renoviert, saniert, wieder eingerichtet und der Familie, die in dieser Zeit Urlaub macht, wieder übergeben.

Eine tolle Aufgabe, findet Klose, der sich als „Neuer“ erstmal habe beweisen müssen, „zeigen, was ich draufhab“. Denn so eine Baustelle sei nur zu schaffen, wenn alle Gewerke zusammenarbeiten, ist der 44-Jährige überzeugt. „Wenn einer nicht weiterkam, hat ein anderer immer mit angepackt.“ Gewöhnungsbedürftig sei es jedoch schon, mit fünf Mann in einem kleinen Bad zu stehen, weil er die Anschlüsse gelegt habe, der Trockenbauer dann gewartet habe und auch der Maler schon in Stellung war.

Dass jeder Handgriff von einer Kamera aufgenommen werde, daran denke man schon nach einem Tag nicht mehr. „Am Anfang war das natürlich extrem schwierig, da habe ich mich ständig verhaspelt und wir mussten eine Szene fünf Mal drehen.“ Aber weil man tatsächlich unter Druck stehe, mit der Arbeit fertig zu werden, blende man dies irgendwann aus.

Sein Fazit: „Es war eine tolle Erfahrung und unheimlich spannend, mal hinter die Kulissen einer solchen Sendung zu schauen.“ Wenn es in seinem Betrieb mal weniger zu tun gebe, vielleicht in den nächsten Sommerferien, könne er sich durchaus vorstellen, nochmal mitzumachen.

Am Dienstag, 24. November, um 20.15 Uhr auf RTL 2.

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