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Daltonunterricht an der Elisabeth-Selbert-Schule

Motivation zur Selbstständigkeit

Hameln. Eigenständiges Lernen wird seit vier Jahren an der Elisabeth-Selbert-Schule mit dem sogenannten Dalton-Unterricht in der Erzieherausbildung groß geschrieben. Die Freiheit zum eigenständigen Lernen aber auch die Verantwortung für das eigene Lernen sind nach Helen Parkhurst (Reformpädagogin 1887-1973) Eckpfeiler für eine gute Pädagogik. Das bedeutet, dass Auszubildende sich in bestimmten Stunden aussuchen, a) an welcher Aufgabe b) in welchem Raum, b) mit welcher Lehrkraft, c) und ob sie allein oder mit anderen Schülern lernen wollen.

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Die Schule ist Mitglied in der Daltonvereinigung und hat sich einer Kommission zur Zertifizierung gestellt. Seit dem 11. September 2015 ist diese nun auch offiziell beim Daltonkongress in Bonn ausgesprochen worden und mit einem Schild am Schulgebäude am Langen Wall dokumentiert. Ein besonders wichtiger Schwerpunkt ist bei diesem pädagogischen Konzept die Mitbestimmung der Schüler an ihrem Lernprozess. Ähnlich wie das Klassensprecheramt, gibt es sogenannte Daltonvertreter in jeder Klasse, die sich alle vier Wochen mit den zwei beauftragten Lehrkräften Annette Kessler und Karin Meier-Hoth treffen und daran mitarbeiten, die neue Form des Lernens kontinuierlich zu verbessern. Diese Form der Mitbestimmung von Schülerinnen und Schüler trägt dazu bei, dass sich das Prinzip des eigenständigen Lernens, das für das spätere Berufsleben oder die Aufnahme eines Studiums so wichtig ist, immer selbstverständlicher in dem Schulalltag durchsetzt.

Dieses Schild der deutschen Dalton Vereinigung ziert jetzt die Elisabeth-Selbert-Schule. Annette Kessler und Karin Meier-Hoth führen die Lerntechnik an der Schule ein. pr

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