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Mitten im Sommer Krach um Weihnachtsmarkt

Hameln (ni). Eigentlich sollte das Treffen der Klärung offener Fragen dienen. Doch statt in Ruhe miteinander zu reden, sind sich die Parteien einmal mehr in die Haare geraten: Zwischen der Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt und der Ordnungsbehörde im Hamelner Rathaus hat es erneut gekracht.
 „Bei der Sitzung ist nicht alles glücklich gelaufen“, räumt die Verwaltung im Nachhinein ein – und streckt der Interessengemeinschaft einen Tag nach dem mitverschuldeten Eklat die Hand für weitere Gespräche entgegen. „Wir wollen auf die IG zugehen, um die möglicherweise noch strittigen Punkte auszuräumen“. Warum das bei dem eigens dafür anberaumten Treffen am Dienstag so gründlich misslungen ist, lässt sich nur vermuten: Der für den Weihnachtsmarkt zuständige Sachbearbeiter fühlte sich offenbar von der IG kontrolliert und unterstellte ihr darum „Stasi-Methoden“.
Was den Mitarbeiter der Verwaltung so in Harnisch brachte, dass er sich derart im Ton vergriff: Mitglieder der Interessengemeinschaft hatten beim letzten Weihnachtsmarkt die Stände vor allem der neuen Beschicker unter die Lupe genommen, hatten anhand der von der Stadt vorgegebenen Vergabekriterien Punkte verteilt – und waren dabei teilweise zu ganz anderen Ergebnissen gekommen als die Verwaltung. „Wir wollten mit der Verwaltung klären, wie es zu dieser unterschiedlichen Punktzahl kommen konnte“, sagt der IG-Vorsitzende Peter Ehlerding, „aber da wurde der Sachbearbeiter laut“.

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