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"Wir wollen viel erreichen!" - Wählergemeinschaft in Buchholz stellt Wahlprogramm vor

Mit solider Finanzpolitik die Aufgaben erreichen

Buchholz (tw). Die "Wählergemeinschaft in Buchholz" (WiB) hat ihr Programm für die Kommunalwahl zusammengestellt. Der sechsseitige von den zehn Kandidaten selbst finanzierte Flyer - Auflage: 400 Exemplare - soll bis 15. August an alle Buchholzer Haushalte verteilt werden.

Hartmut Krause

Unter derÜberschrift "Wir wollen viel erreichen!" sind zehn Ziele aufgeführt, die WIB in Angriff nehmen will - wenn die Buchholzer der Wählergemeinschaft am 10. September in großer Zahl ihr Vertrauen schenken. Spitzenkandidat Hartmut Krause, der auf der Liste der Samtgemeinde-CDU gemeinsam mit WiB-Mitglied Gudrun Spiller auch für den Samtgemeinderat kandidiert, erläutert das erarbeitete Programm gegenüber unserer Zeitung: Solide Finanzpolitik: "Wir wollen mit dem Geld, was die Gemeinde einnimmt, auskommen und uns für neue Projekte nicht verschulden", so Krause. Zum 31. Dezember 2005 betrug der Stand der Rücklage 1,9 Mio. Euro. Keine Erhöhung der Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer: "Angesichts der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer und der anderen ständig steigenden Belastungen wollen zumindest wir dem Bürger nicht weiter in die Tasche greifen", begründet der Spitzenkandidat. Derzeitiger Stand der Hebesätze in Buchholz: Grundsteuer A 280 v. H., B 270 v. H.; Gewerbesteuer 300 v. H. "Das sind Hebesätze", so Krause, "die zu den niedrigsten im Landkreis gehören". Die Verwaltungsstelle in Buchholz erhalten: "Der Buchholzer Bürgermeister soll weiterhin gleichzeitig Gemeindedirektor sein", unterstreicht der Spitzenkandidat. Um für die Bürger vor Ort direkt erreichbar zu sein, müsse das Gemeindebüro am Standort Bückebergstraße erhalten bleiben. Vollständige Bebauung "Auf der Portugall": Die WiB will die noch freien Bauplätze auf der künftigen Homepage der Gemeinde im Internet bewerben. Krause will das Augenmerk von Bauträgern auf das Areal lenken, die dort Musterhäuser aufstellen sollen. Derzeit sind "Auf der Portugall" 11 von 22 Grundstücken bebaut. Fußgängerampel an der Bückebergstraße: Mit einer Signalanlage im Bereich der Einfahrt ins Neubaugebiet "Portugall" will die WiB sicherstellen, dass (Schul-)Kinder die Straße gefahrlos queren können, wenn sie an der Neuen Straße in den Bus einsteigen wollen. Maßnahmen zur Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit auf den Buchholzer Straßen: "Im Bereich der neuen Tempo-30-Zonen sollen Platten auf den Fahrbahnen angebracht werden, die die Geschwindigkeit der Autos messen", so Krause. Außerdem will sich die WiB um Maßnahmen bemühen, die das Tempo auf der Bahnhofstraße drosseln. Last, but not least schweben der Wählergemeinschaft Fahrbahnverengungen (so genannte Schikanen) am Ortsein- und Ausgang sowie in der Mitte der Bückebergstraße vor. Hilfe und Förderung für den Nachwuchs: Die Wählergemeinschaft will sich bereits jetzt um ausreichend Krippenplätze für die unter Dreijährigen innerhalb der Samtgemeinde bemühen. Außerdem möchte die WiB die (ehrenamtliche) Arbeit der Jugendbeauftragten Steffi Hitzemann weiterhin personell unterstützen und das Jugendforum finanziell fördern. Unterstützung der örtlichen Vereine und öffentlichen Einrichtungen: "Wir möchten die Zuschüsse für die Schützengilde und den Sozialverband Heeßen-Buchholz aufrecht erhalten und - zweckgebunden - auch der (Jugend-)Feuerwehr Buchholz welche gewähren", sagt Krause. Angebote für Senioren: Analog zum Jugendforum will die WiB eineähnliche Einrichtung auch für Buchholzer Senioren anschieben. Gedacht ist an Info-, Spiele-, Vortrags- und Diaabende respektive Nachmittage sowie Lese-Patenschaften von Senioren für Kinder. Förderung der Dorfgemeinschaft: Die Wählergemeinschaft möchte im Ort Boule-Straßenturniere ins Leben rufen, darüber hinaus etwa zwei Mal im Jahr einen "Buchholzer Markttag" mit heimischen Anbietern organisieren.

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