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Zeltlager endet/ Zahlreiche Besucher beim "Helpser Abend" / Sicherheitsdienst der Feuerwehren sorgt für Ordnung

"Mit Pauken und Trompeten" aus dem Bett geworfen

Helpsen (mw). Der "Helpser Abend" ist einer der Höhepunkte der täglichen Abendprogramme des "6. Zeltlagers der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt" gewesen. Mehrere hundert Besucher haben diesem Fest laut Gemeindejugendfeuerwehrwart Björn Held beigewohnt.

Der "Helpser Abend" ist als Fest für die breite Öffentlichkeit g

Der "Helpser Abend" ist mittlerweile eine feste Institution des alljährlichen Zeltlagers der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt. Diese Tatsache und sicherlich auch das gute Wetter ist nach Meinung des Gemeindejugendfeuerwehrwartes Björn Held ursächlich für die von ihm als "überwältigend" bezeichnete Resonanz gewesen. Auf mehrere hundert Menschen schätzte Held die Besucherzahl. Viele Gäste haben überdies auch die Gelegenheit genutzt, im Vorfeld des um 20 Uhr beginnenden Festes die Zeltdörfer in Augenschein zu nehmen. Zu den Besuchern zählten auch etliche Anwohner des vom 21. bis 28. Juli auf den Helpser Sportplatz gastierenden Zeltlagers. Für manch einen von ihnen dürfte das Fest auch eine Art Ausgleich für den saisonalen Trubel infolge des Zeltlagers gewesen sein. So berichtete etwa Steffi Schütte schmunzelnd, dass sie undihr Lebensgefährte Christoph Jäger allmorgendlich um 7 Uhr "mit Pauken und Trompeten" vom Weckdienst des Zeltlagers geweckt werden. Zum Weckritual gehöre zudem ein Lied mit dem Titel "Hol das Lasso raus", woran sie sich jedoch mittlerweile gewöhnt haben. Mehr noch: "Wir warten schon drauf", ergänzte Jäger scherzend. Trotz der frühmorgendlichen "Pein" begrüßte Schütte das Zeltlager: "Ich finde es schön, dass für die Jugend noch 'was Vernünftiges gemacht wird." Bea Rankin, ebenfalls Anwohnerin, war nach eigenen Angaben gekommen, um beim "Helpser Abend" Freunde zu treffen und weil sie wissen wolle, wie es beim diesjährigen Zeltlager zugeht. Musikalisch unterhalten wurde die Festgemeinde von der Band "On Air". Deren stilistische Bandbreite der Band beschrieb Sänger Mark Cholewa aus Rosenhagen mit "eindeutig Top 40 und Rock-Cover-Band". Nach Auskunft von Rainer Pflugradt, Stadthäger Ortsbrandmeister und zugleich Kriminalbeamter, sorgten mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren für Ordnung auf dem Gelände. "Bislang aufgetretene Störer haben wir rigoros des Feldes verwiesen", berichtete Pflugradt. Aber auch sonst sei während des Zeltlagers rund um die Uhr ein aus diesen Kräften gebildeter Sicherheitsdienst vor Ort. "Wir greifen kompromisslos durch, um die Sicherheit der Kinder zu garantieren", versprach er.

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