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Gesprächsforum zum Zukunfts-Entwicklungs-Programm mit Bildungsexperten beginnt am 17. April

Mit „Bildung und Soziales“ in die nächste Runde

Bad Münder (jhr). Agieren und nicht nur reagieren will die Stadt Bad Münder im Blick auf die demografische Entwicklung. Mit dem Zukunfts-Entwicklungs-Programm sollen die Weichen gestellt werden, sollen die lokalen Akteure Gelegenheit erhalten, sich in Gesprächsforen auf gemeinsame Ziele und Vorhaben zu verständigen. Jetzt steht das nächste Forum an: „Bildung und Soziales“ sind die thematischen Schwerpunkte.

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Dass der mündersche Weg von anderen Kommunen aufmerksam beobachtet wird, zeigt die jüngste Entwicklung: In Bad Pyrmont wird die Zukunft der Stadt zunächst unter dem Gesichtspunkt eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes diskutiert. Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann kündigte während der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe der Leader Region Östliches Weserbergland an, nach münderschem Vorbild ein Zukunfts-Entwicklungs-Programm starten zu wollen.

In Bad Münder wird am Freitag, 17. April, Prof. Martin Heinrich als externer Experte das Thema „Bildung und Soziales“ in Angriff nehmen. Gemeinsam mit Vertretern lokaler Gruppen, Netze und Einrichtungen wird der Bildungsforscher der Universität Hannover im ersten Teil des Forums die Aspekte Kinder, Jugend und Familie diskutieren. „Wir haben das Thema nach Lebensphasen geteilt“, erläutert Anika John von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Wie bei den bislang bereits gelaufenen Foren „Bauen und Wohnen“ und „Gesundheit“ soll auch der Komplex „Bildung und Soziales“ in zwei Treffen vertieft werden. Das zweite Treffen zum Thema „Wirtschaft“ steht noch aus – es wird aber noch vor den Themen „Tourismus“, „Sport, Erholung, Freizeit“, „Stadt- und Landschaftsbild“ und „Verkehr“ behandelt, wahrscheinlich vor der Sommerpause. „Das Thema Wirtschaft haben wir in die Bereiche Innenstadt, Gewerbegebiete und Gewerbeentwicklung sowie Kommunikation und Infrastruktur unterteilt“, erläutert John. Es gehe darum, die Erkenntnisse aus dem ersten Forum zu vertiefen, zu diskutieren, welche Prioritäten aufgestellt werden und welche Vorhaben verfolgt werden sollen.

Ziel der Verwaltung ist es, in diesem Jahr die Gesprächsforen abzuschließen. Im Anschluss sollen dann Beratungen in den jeweiligen Fachausschüssen stattfinden, an denen sich auch interessierte Bürger beteiligen können. Im kommenden Jahr, so die Planung, könnte das Zukunftsentwicklungsprogramm dem Rat zum Beschluss vorgelegt werden.

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