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Nach einstimmigem Votum künftig Hand in Hand / Gemeinsamer Ortsrat soll neun Mitglieder haben

Meinsen und Warber wollen Zusammenschluss

Meinsen (bus). Die Mitglieder der Ortsräte Meinsen und Warber haben sich am Mittwoch während einer gemeinsamen Sitzung in der Gaststätte "Alter Krug" einstimmig dafür ausgesprochen, die beiden Ortschaften zur Ortschaft Meinsen-Warber zusammenzuführen und deren Interessen von einem gemeinsamen Ortsrat vertreten zu lassen. Dem im Anschluss an die im September anstehenden Kommunalwahlen zu bildenden Gremium sollen neun Mitglieder angehören. Obwohl das Vorhaben der Zustimmung des Stadtrates bedarf, gilt dessen Umsetzung als sehr wahrscheinlich. "Jetzt ist endlich zusammen, was zusammen gehört", sagte Warbers Ortsbürgermeister Rudi Beier.

Der Stadtrat muss die Zusammenführung mit einer Zweidrittel-Mehrheit gutheißen. Was angesichts der in Meinsen und Warber parteiübergreifend demonstrierten Einigkeit kein Problem darstellen sollte. Im Vorfeld der Abstimmung hatten sich die Lokalpolitiker ausnahmslos positiv über den historischen Schritt geäußert. Auch Reiner Brombach, der die rechtlichen Hintergründe der Verschmelzung erläuterte, signalisierte Zustimmung. Die Interessen der beiden Ortschaften seien "im Grunde genommen identisch", hob der Bürgermeister hervor. Horst Bauer und Heinrich Wilharm, die der Sitzung krankheitsbedingt fernblieben, hatten ihr Einverständnis schriftlich zu Protokoll gegeben. Und auch aus den Reihen der Zuhörerschaft, der während einer Sitzungsunterbrechung die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt wurde, waren keinerlei Widersprüche zu vernehmen. Als erste gemeinsame Maßnahme versprachen die Mitglieder beider Ortsräte, sich um die Einrichtung eines Basketball-Platzes kümmern zu wollen. Ebenfalls unisono bedankten sich Beier und Meinsens Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann für den anerkennenswerten Einsatz der Bauhof-Mitarbeiter beim Grünholz-Rückschnitt. "Das hat sehr gut geklappt", hielt Wilharm-Lohmann fest. Beier hatte zu Beginn der Sitzung an den am 2. Februar dieses Jahres verstorbenen früheren Schulrektor Hans Brüggen erinnert. Brüggen habe sich in seiner von 1948 bis 1984 dauernden pädagogischen Tätigkeit und mit der Veröffentlichung der Chronik "Ein Dorf im Wandel der Zeit" große Verdienste sowohl um Warber als auch um Meinsen erworben.

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