weather-image
17°
Land Rover erleichtert den Range Rover Sport um stattliche 420 Kilo / Ab 59 600 Euro

Meine Güte, hat der aber abgenommen…

270_008_6549945_mob_2109_range_asp_01.jpg

Jetzt ist auch beim Range Rover Sport Schluss mit überflüssigen Pfunden. Die Zeit der Völlerei ist vorbei. Abspecken ist angesagt. 420 Kilogramm weniger bringt das neue Modell gegenüber seinem Vorgänger auf die Waage. Und das tut ihm gut. Auch optisch – denn das nach hinten abfallende Dach erinnert stark an den Evoque. Und der ist bei Land Rover ein Verkaufsschlager.

Seit gestern ist er nun also bei den Händlern präsent: der neue Range Rover Sport. Als SUV macht er vor allem dem ersten Buchstaben dieser Bezeichnung alle Ehre, was bei anderen Vertretern seiner Spezies nicht so wirklich angesagt ist. Die deutliche Verbesserung der Fahrdynamik stand bei der Entwicklung des neuen Range Rover Sport ganz oben auf dem Zettel. Dieses Ziel wird eindrucksvoll erreicht: Der Neue glänzt mit spürbar exakterem Handling, wesentlich erhöhter Agilität und dazu mit Fahrkomfort der Extraklasse sowohl im Gelände sowie auf asphaltierten Teststrecken. Eine der Ursachen für diese Erfolge ist die Fahrwerkskonstruktion aus Aluminium. Auch lange Federwege von 260 Millimetern vorn und 272 Millimetern hinten garantieren dem Range Rover Sport eine Achsverschränkung von nicht weniger als 546 Millimetern – Garant für Vorwärtskommen auch unter härtesten Bedingungen. Und noch ein Vorteil des neuen Briten: Die mittlerweile fünfte Generation der Land Rover-Luftfederung ermöglicht dem neuen Range Rover Sport eine Veränderung des Fahrzeugniveaus um insgesamt 185 Millimeter. Ganz neu präsentiert sich auch die Lenkung. Sie arbeitet jetzt mit elektrischer Servounterstützung und bietet geschwindigkeitsabhängig variable Lenkhilfe mit drei Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Bei höherem Tempo wiederum bürgt die Lenkung für höchste Stabilität und eine entspannte Fahrt. Die elektrische Servolenkung erlaubt zudem die Erweiterung des Einparkassistenten um weitere praktische Funktionen, wie das automatische Manövrieren aus engen Parklücken.

Der wie gewohnt permanent ausgelegte Vierradantrieb ist im neuen Range Rover Sport in zwei Ausführungen lieferbar. Einerseits in der Variante für härteste Geländeeinsätze, also mit zweistufigem Verteilergetriebe, Geländeuntersetzung, einer 50:50-Verteilung der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterrädern sowie einer 100-prozentigen Sperrmöglichkeit. Das Verteilergetriebe besitzt eine voll synchronisierte Umschaltmöglichkeit zwischen hohen und niedrigen Gängen, wodurch auch während der Fahrt, bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h gewechselt werden kann. Die Alternativlösung dazu ist rund 18 Kilo leichter. Sie besitzt ein einstufiges Verteilergetriebe mit Torsendifferenzial, das automatisch Antriebskraft an die Achse mit dem besseren Grip weiterleitet und dabei eng mit den Traktionskontrollsystemen zusammenarbeitet. Mit einer Quote von 42 zu 58 zwischen Vorder- und Hinterachse besitzt diese Variante Heckantriebscharakter.

Schon zum Start hält Land Rover für seinen neuen Dynamiker eine breite Motorenauswahl bereit – hochmoderne Diesel- und Benzinaggregate, die bei den Modellen TDV6, SDV6 und 5.0 V8 S/C mit Kraftstoff sparender Stopp-Start-Automatik und einer ZF-Achtstufenautomatik gekoppelt sind. Mehr als 420 Kilogramm weniger Gewicht ermöglichen den Motoren nicht nur eine deutlich höhere Leistungsausbeute, sie führen auch zu weniger Verbrauch und geringeren CO2-Emissionen. Im Motorenangebot tummeln sich zudem mehrere Neulinge. So debütieren im Verlauf des Jahres ein besonders drehmomentstarker SDV8-Turbodiesel und eine hocheffiziente Diesel-Hybridversion, die noch dieses Jahr bestellt werden kann. asp

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare