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Bürgermeister Heinz Grabbe dämpft die Erwartungen der Senioren

"Mehr Wohlstand wird es im kommenden Jahr kaum geben"

Ahnsen (sig). Bürgermeister Heinz Grabbe hat sich bei der Weihnachtsfeier für die Ahnser Senioren, die über 60 Jahre alt sind, Sorgen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung und über die Umgangsformen in der menschlichen Gesellschaft gemacht. Gemeinschaftssinn und gegenseitige Hilfsbereitschaft würden immer mehr zurückgedrängt von Egoismus, Rücksichtslosigkeit bis hin zur Verrohung.

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Gerade das bevorstehende Weihnachtsfest sei aber ein Fest des Friedens und habe trotz aller Umtriebigkeit, Geschäftsmacherei und des Kommerzes den Sinn, zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern beizutragen. Selbst wenn viele abgehetzt und erschöpft erst am Heiligen Abend zu sich selbst fänden, dem Zauber dieses Festes könne sich kaum jemand entziehen. Wer ein menschenwürdiges Leben auf Erden fühlen wolle, der müsse, so Grabbe weiter, selbst dazu beitragen und nicht darauf warten, dass andere den ersten Schritt täten. Der Bürgermeister wies seine Zuhörer darauf hin, dass wir aufgrund des Finanzdebakels sehr schwierigen Zeiten entgegengehen und dass sich derWohlstand 2009 kaum mehren werde. Im Anschluss daran begann das Kaffeetrinken, bei dem Ratsmitglieder und deren Ehefrauen das Austeilen der Getränke übernahmen. Kaffee und Tee waren natürlich besonders gefragt. Eine Reihe von Gästen kam aus dem Seniorenheim "Désirée". Sie hatten auch eigene Betreuerinnen mitgebracht. Dieter Gutzeit las später einige ausgesuchte Weihnachtsgeschichten vor. Und zu guter Letzt traten noch die beiden Töchter des Bürgermeisters in Aktion. Kerstin spielte eine rustikale Schaumburger Landfrau, Marina die feine und anspruchsvolle Dame aus der Stadt. Über die grundverschiedenen Ansichten gab es viel zu lachen und den verdienten Beifall.

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