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Ein aufregender Tag auf dem Bauernhof mit der Elefantengruppe der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah

Meckernde Schafe verfolgen kreischende Kiga-Kinder

Bad Münder (st). „Määääh, Blöööök“ – der Lärm der meckernden Schafe im Stall ist ohrenbetäubend, nur noch übertroffen von dem hohen Kreischen der flüchtenden Kindergarten-Kinder. Während des Besuchs der Elfantengruppe aus dem münderschen Arche-Noah-Kindergarten auf dem Hof der Familie Sustrate an der Rahlmühler Straße dürfen die Kleinen ganz dicht an die flauschigen Wolltiere heran. Zu dicht, finden die Schafe und flüchten in wilden Zick-Zack-Sprüngen – haarscharf an den Kindern vorbei.

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Die Schafstallerfahrung ist aber bei weitem nicht die einzige, die die Bauernhof-Besucher an diesem sonnigen Morgen machen. Eingeladen haben die Landfrauen im Rahmen der Aktion „Landwirtschaft für kleine Hände“. Und die vier Mitglieder Ulla Lehnhoff, Elke Beisert, Karin Mahlert und Monika Henke haben viele Aktionen vorbereitet. In Fühlboxen ist der Tastsinn der Kleinen gefragt, wenn es darum geht, verschiedene Getreidesorten zu unterscheiden. Die fünfjährige Katharina steckt ihre Hand hinein und weiß sofort: „Das sind Maiskörner.“ Andere sind zunächst weniger treffsicher, doch am Ende kennen sie die verschiedenen Sorten.

Nach dem Wissensquiz ist erst einmal Pause angesagt. Auf Wolldecken machen es sich die Kinder im Garten des Bauernhofes bequem. Bäume schützen sie vor der Sonne, als sie Geschichten lauschen, die die Landfrauen abwechselnd vortragen. Dann knurrt vielen kleinen Besuchern bereits der Magen und das Waffeleisen wird angeschmissen. Mit Heißhunger stürzen sich die Kinder auf die frischgebackenen, dampfenden Teile.

Für den Landesverband der Landfrauen haben die Kiga-Kinder dann noch ihre Handabdrücke auf einem großen Plakat hinterlassen. Das wird an den Verband geschickt, der die Plakate sammelt und später im Rahmen einer Aktion ausstellen wird.

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Und nach Hause nehmen dürfen die Kleinen auch noch etwas. Am bunten Maltisch basteln die Kreativlinge lustige Sonnenschirme, die sie sich vor die Stirn hängen können. Mit Buntstiften verziert und mit Namen versehen ein nettes Andenken an einen spannenden Tag auf dem Bauernhof, der laut Karin Sustrate eine sehr gute Idee der Landfrauen ist. „Viele Kinder wissen heutzutage gar nicht mehr, wie es auf einem Bauernhof zugeht. Obwohl sie auf dem Land wohnen.“

Johanna (v.l.), Mathilda (beide 4) und Amelie (3) klettern auf dem großen Trecker herum.

Sinikka (5), Minea (6), Marie (4) und Leonie (5) haben Mini-Kastanien auf dem Hof gesammelt.

Cara (6) träumt im Schafstall – ob sie wohl so ein Wollknäuel gern als Haustier hätte?

Fotos: st

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