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„Matjes und Musik“: Auf jeden Pott ’nen Deckel?

EGESTORF. In der Hitliste nervigster Single-Sprüche ganz vorne: Auf jeden Topf passt ein Deckel.“ Für sein aktuelles Schauspiel hat sich die Theatertruppe von „Matjes und Musik“ im SC Egestorf aber genau dieses Motto gewählt – und eine Geschichte darum entwickelt, die den Zuschauern die Lachtränen in die Augen treibt.

Was tun? Die Zwerge haben die bewusstlose Fee (Elke Lochmann) gefunden, doch die lässt sich nicht wachküssen. Fotos: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Nach gemeinsamem Matjesessen wird das Theaterstück serviert, anschließend die Tanzfläche freigegeben – ein Konzept, das sich bewährt hat: Alle fünf Vorstellungen sind seit Wochen ausverkauft.

Die Story von „Topf sucht Deckel – bei uns im Zwergendorf“ ist schnell zusammengefasst: Bäuerin Elisabeth (Astrid Wehrhahn) ist mit den leicht trotteligen Söhnen Klaus-Peter (Birgit Rimkus) und Fritz-Jürgen (Reinhold Kölling) geschlagen. Zeit, sie auf Brautschau zu schicken – doch die Anfrage beim „Club der Ungeküssten“ bringt eine Absage. Nun ist guter Rat teuer – doch dann kommen die Zwerge ins Spiel: Sie finden im Wald die bewusstlose Fee (Elke Lochmann), ganz zufällig die ungleiche Schwester der Bäuerin. Die Zwerge geben ihr Bestes, sie wachzuküssen – ohne Erfolg. Dann fällt ihnen der Kräutertrunk der Bäuerin ein. Das Publikum tobt, als die Fee das Kräutergemisch sogar zu sich nimmt, nach lautstarken „Austrinken!“-Rufen sogar das Gefäß bis zum letzten Tropfen leert. Die Medizin zeigt Wirkung, die Fee ist dankbar: Sie verwandelt die beiden Bauern-Bengel bis zum nächsten Hahnenkrähen in zwei adrette Jünglinge (Pascal Galk und Felix Meyerhoff), die sogleich zum Scheunenfest nach Bakede ziehen, um am Preistanzen der Landfrauen teilzunehmen.

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Matjes und Musik
Quelle: Foto: gmen

Erwartungsgemäß landen die Brüder schnell mit den hübschesten Mädels (Inge Hilgner und Birgit Rimkus) auf dem Heuboden. Zu einem Happy-End kommt es allerdings nicht, denn am nächsten Morgen haben sie die Bauernbrüder zurückverwandelt. Wenig erbauliches Aussehen und latenter Ziegengestank schrecken die Holden ab – nicht so das Publikum: Anhaltender Beifall fordert trotz zweistündiger Lachmuskelstrapazen eine Zugabe ein, und die Darsteller liefern.

Wieder einmal glänzten Astrid Wehrhahn, Reinhold Kölling und Birgit Rimkus als Hauptdarsteller. Zu ihnen gesellte sich Pascal Galk, der auch als Tänzer neben Felix Meyerhoff sein Können bewies. Und für Elke Lochmann hatte Regisseurin Gudrun Westphal wieder eine passende Rolle, die feengleiche Schwester, eingearbeitet. Frank Bormann schlüpfte in die Rollen als Briefbote, Hexe und Moderator und Inge Hilgner überzeugte mit Gesang und Witz. In den Nebenrollen standen Lothar, Melanie und Maurice Krause, Yigit und Selcuk Cetinkaya, Christian Strutz und Adrian Jeske bei zahlreichen Musik- und Tanzeinlagen sowie als Zwerge auf der Bühne, während sich Michael Schepke um einen perfekten technischen Ablauf kümmerte. Zuschauer, die für die letzten beiden Auftritte am Freitag und Sonnabend Karten haben, dürfen sich schon heute auf einen äußerst unterhaltsamen Abend freuen.

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