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Bückeburgerinnen gewinnen 4:0 in Deinsen

Mareike Bauer schießt den VfL aus dem Keller

Frauenfußball (pm). Dem VfL Bückeburg ist ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Bezirksoberliga geglückt. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer glänzend aufgelegten Mareike Bauer, die mit drei Treffern die Grundlage für den Erfolg legte, gewann die Elf beim TSV Deinsen überraschend mit 4:0.

"Die missliche Personalsituation haben wir durch eine konsequente Chancenauswertung wettgemacht", stellte VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier zufrieden fest. Auf dem äußerst kleinen Spielfeld in Deinsen versuchten es die Gastgeberinnen wie erwartet mit vielen langen Bällen in und an den VfL-Strafraum. Das sorgte für Verwirrung und zahlreiche Freistöße in Tornähe. Doch die Gastgeberinnen konnten daraus kein Kapital schlagen. Anders der VfL: Bereits in der 7. Minute setzte sich Bauer nach einem Zuspiel im Strafraum gegen zwei Gastgeberinnen durch und vollendete zum 1:0. Erneut Bauer markierte nach einem Freistoß auf 2:0 (27.). Der VfL überzeugte durch Kampf und Einsatzbereitschaft und kam nach der Pause zu weiterenChancen. Monique Stahlhut scheiterte nach einem Solo (46.). Katja Selchow (58.) zog aus 25 Metern beherzt ab. Bauer kam für den Nachschuss einen halben Schritt zu spät. Nur eine Minute später köpfte Sina Stahlhut neben das Tor. In der 66. Minute war es erneut Bauer, die sich durch die Deinser Abwehr tankte und mit letztem Einsatz den Ball zum 3:0 über die Torlinie buchssierte. Den Schlusspunkt setzte Selchow mit einem scharf geschossenen Freistoß aus 22 Metern über die Mauer hinweg (79.). Mit diesem Erfolg rückte der VfL auf den 7. Tabellenrang vor und hat nun sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. VfL: Danziger, Kögler, Hävemeier, Bauer, Selchow, Daseler, Papenheim (80. Reygers), Heinke, M. Stahlhut, S. Stahlhut, Schlupp. Es ist ein wenig der Wurm drin im Pokalwettbewerb des Bezirks Hannover. Mehr als eine Hand voll Mannschaften haben im laufenden Wettbewerb bereits auf eine weitere Teilnahme verzichtet, vier allein im Achtelfinale. Nun kommt auch der VfL Bückeburg hinzu, der eigentlich im Viertelfinale am 1. Mai gegen den Bezirksoberliga-Spitzenreiter HSC Hannover antreten sollte. Trainer, Verantwortliche und Mannschaft hatten sich zusammengesetzt und entschieden, dass ein Verzicht die bessere Lösung sei. "Einerseits bekommen wir am 1. Mai die Mannschaft nicht zusammen und andererseits ist das Punktspiel gegen den HSC nur drei Tage später angesetzt", sagt Trainer Ulf Netzeband. Die Meisterschaft mit dem Ziel Klassenerhalt habe aber Vorrang, so der Bückeburger Coach.

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