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SG Hohnhorst-Haste mit Tempo-Handball an die Spitze der Oberliga

Marc Siegesmund: "Wir müssen den Rückraum in den Griff bekommen!"

Handball (hga). Während die Handball-Oberliga sich an diesem Wochenende in ihrer Mehrheit auf Weihnachten vorbereitet, hat die SG Hohnhorst-Haste noch zwei Spiele zu absolvieren. Morgen ist die HG Rosdorf-Grone zu Gast.

Martin Engel soll gegen die HG Rosdorf-Grone zusammen mit Simon

Der aktuell Tabellensechste gab in der vergangenen Saison beide Spiele an die SG ab, das wollen die Gäste in der laufenden Saison nicht wiederholen. Während die Mannschaften vom Tabellenführer TSV Burgdorf II bis hin zu den Gastgebern auf Platz fünf nur um einen Punkt voneinander getrennt sind, droht den Gästen bei einer Niederlage ein stärkerer Bindungsverlust zu dieser Spitzengruppe. Auf der anderen Seite hat die SG durch das Unentschieden bei der HF Springe die Möglichkeit zum direkten Sprung an die Tabellenspitze verloren, dennoch kann die SG ganz oben hineinfahren. Dort entscheidet aktuell das Torverhältnis über den Platz an der Sonne, sodass jedes Tor wichtig sein kann. Das gilt nicht nur für im Angriff erzielte Tore, sondern auch für verhinderte Treffer. Somit ist die Marschrichtung klar, in der Abwehr soll der Grundstein für einen weiteren Heimsieg gelegt werden. SG-Coach Marc Siegesmund wird seiner Abwehr an dieser Stelle klar machen, dass mit den Rosdorfern einer der möglichen Favoriten kommt, der die SG richtig fordern wird. Eine ruhige Startphase wird es nicht geben, wie die Hausherren selbst werden die Gästedas Tempo suchen. So ist die Abwehr aufgerufen, ihr Potenzial im Bereich Aggressivität und Konzentration in vollem Umfang abzurufen. Denn genau diesen Punkt monierte Siegesmund am vergangenen Wochenende, als er nicht das volle Leistungsvermögen seiner Mannschaft sah. "Wenn wir ihren Rückraum in den Griff bekommen, gewinnen wir", erklärt Siegesmund. Davon ist der Angriff nicht ausgenommen, Konzentration heißt hier das Stichwort in Verbindung mit der Chancenverwertung. Hoffnung macht die stetig steigende Formkurve von Paul Schirmer, der in Springe gestiegenes Selbstvertrauen demonstrierte. Der SG-Rückraum mit Schirmer, Martin Engel, Simon Witte und Paul Weiser sollte in der Lage sein - eben bei voller Leistung - die Gäste-Abwehr vor größte Probleme zu stellen - es geht nach wie vor um den Marsch ganz nach oben. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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