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Bushido rappt am 26. November im Capitol

Manche hassen ihn, viele verehren ihn

Immer wieder lösen die Texte von Bushido heftige Diskussionen aus – frauenverachtend und diskriminierend finden die zahlreichen Gegner sein deutsches Liedergut. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien schätzt einzelne Lieder Bushidos sogar als jugendgefährdend ein.

Bushido

Während Titel wie „Drogen, Sex und Gangbang“ oder „Wer will Krieg“ die grobe Marschrichtung vorgeben, zeigt sich der Rapper bei Songs wie „Schmetterling“ sowie „Hoffung stirbt zuletzt“ auch gerne mal von der gefühlvollen Seite.

Dass man seine Musik auch schätzt, beweisen zahlreiche Auszeichnungen. Den „Silbernen Bravo-Otto“ bekam Bushido in der Kategorie „HipHop National“, vier Echo-Awards, zwei „Cometen“, einen MTV Europe Music Award als „Best German Act“. Alben wie „Electric Ghetto“ oder „Staatsfeind Nr. 1“ erreichten Goldstatus, der Longplayer „Von der Skyline zum Bordstein zurück“ wurde sogar platinveredelt.

„Es gibt Leute, die besser rappen als ich, trotzdem hat keiner aus dem HipHop-Geschäft auch nur annähernd das erreicht, was ich erreicht habe“, erklärte Bushido in einem Interview. Stets wertete Anis Mohamed Youssef Ferchichi, so heißt Bushido mit bürgerlichem Namen, seine Erlebnisse als Lebenserfahrungen, die er in seinem HipHop verarbeitete.

Bushido ist reifer, klüger geworden. „Zeiten ändern dich“.

Beginn: 20 Uhr. Karten: NDZ 05041/78910.

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