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Lüdersfelder erstellt Facebook-Seite „Gemeinsam helfen“ / Plattform für soziales Engagement

Man muss kein Millionär sein

Lüdersfeld. Sven und Melinda Niemann sind sich sicher: Helfen ist einfach und Millionär muss man dafür nicht sein. Der dreifache Vater hat die Facebook-Seite „Gemeinsam helfen wir“ ins Leben gerufen, um in einer großen Gemeinschaft Menschen und Tieren Hilfe zu bieten.

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„Gemeinsam wollen wir Mensch und Tier helfen. Welche Möglichkeiten kennt ihr alle? Wo seit ihr tätig? Was können wir zusammen planen?“, schreibt Niemann auf seiner Facebook-Seite. Dort können sich Interessierte über unterschiedliche Projekte informieren und Kontakte knüpfen. Sie können untereinander Hilfsangebote vermitteln und dadurch zu einer großen Gemeinschaft heranwachsen – das ist das Ziel des 35-jährigen Lüdersfelders.

Schon seit seiner Kindheit hat sich der derzeitige Hausmann immer wieder an diversen Förderprojekten und sozialen Veranstaltungen beteiligt. Mit seiner ebenfalls engagierten Frau scheint er die richtige Partnerin gefunden zu haben. Gemeinsam versuchen sie, die Welt für einige Menschen ein wenig besser zu machen. „Wenn jeder nur 2,80 Euro in der Woche übrig hätte – wer weiß, wie viele Menschen satt werden würden“, sagt der Vater. „Wenn sich alle in Liebe engagieren würden, gäbe es weniger Elend auf der Welt.“

Nicht nur mit Geld hilft der ehemalige Soldat: bei öffentlichen Sponsorenläufen wie bei „I run for Life“ spendet er seine Kilometer für das Hamburger Kinderhospiz „Sternenbrücke“. Das Geld für das soziale Projekt, insgesamt 40 000 Euro, kommt von der „Deutschen Palliativ-Stiftung“. Profitieren kann die Einrichtung, der die meisten Kilometer gewidmet werden.

Auch in der Erziehung ihrer Kinder setzt das Ehepaar Niemann seine soziale Haltung um. Nörgeln beim Essen gebe es nicht mehr, seitdem den drei Söhnen erklärt wurde, dass andere Kinder auf der Welt hungern müssen. „Sie geben gerne ein Überraschungsei oder Ähnliches ab um es zu spenden“, wie die Lüdersfelderin voller Stolz erzählt. vr

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