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115 Absolventen der Hildburg-Realschule feiern mit Lehrern und Eltern / Björn Hoppe Jahrgangsbester

"Leistung zählt: Wer nichts bringt, scheidet aus"

Rinteln (cok). "Heute feiern wir den Abschluss", sang ein Chor aus Lehrern der Hildburg-Realschule für ihre 10. Klassen, die gestern ihren Realschulabschluss und die Zeugnisübergabe feierten. 115 Schulabgänger konnten ihre Zeugnisse entgegennehmen, davon 58 mit dem erweiterten Sekundarabschluss I.

Schulleiter Horst Kynast nahm die Fußballweltmeisterschaft zum Anlass, um die Zeit des Lernens in der Schule mit dem Fußballspielen zu vergleichen. "Leistung zählt, und wer nichts bringt, der scheidet aus", sagte er. "Als Schüler und als Fußballer wird man mit anderen verglichen, spätestens dann, wenn man sich für eine Stelle bewirbt." Zugleich betonte er, dass in unserer Gesellschaft die Schwachen von den Starken gefördert würden. "Deshalb sollten die Starken Vorbild und Ansporn sein!" Teamgeist, Fairness und die Achtung der gemeinsamen Regeln seien charakteristisch sowohl für gute Spiele als auch für eine gelingende Schule. "Wir haben schöne Ergebnisse erzielt", sagte er, und das bestätigte auf seine Weise der Schüler Dominik Held, der unter großem Applaus eine sympathische kleine Rede hielt, in der er das schulische Arbeitsklima lobte. "Wir sind für dieses Jahr das Aushängeschild unserer Schule!", meinte er, und es klang, als könnten alle stolz darauf sein. Elternvertreter Witte legte den Eltern nahe, ihre Kinder nun loszulassen, zugleich aber immer weiter ein ruhiger Hafen zu bleiben. Den Schülern sagte er: "Lasst Euch nicht leben, sondern lebt selbst!" Ein besonders anregender Beitrag stammte von der Klasse 10 c, die, aus gegebenem Anlass, lauter Definitionen des Begriffes der Freiheit in den Raum stellte, angefangen bei Aristoteles' "Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave" bis hin zu träumerischen Schülerdefinitionen wie "Freiheit ist es, mit dem Motorrad durch die Berge zu fahren". Das Zeugnis mit der besten Note hatte Björn Hoppe (1,64), ausgezeichnet für besonders gute Leistungen wurden außerdem Julia Brandt, Lydia-Bianka Voigt, Jan-Philipp Giltmann, Melanie Buck, Irina Lima Martins, Corinna Meier, Olga Kopel, Mike Kielgas, Sandra Pieper, Kevin Hoffmann, Christian Puppich und Arthur Winter. Roselina Martinho und Patrick Watermann nahmen freudestrahlend ihren Preis für "besonderen Einsatz und soziales Engagement" entgegen. Verdient hätten das vielleicht auch die Mitglieder der Musik-AG, die zum Vergnügen aller für eine extrem rockige Begleitung des feierlichen Geschehens sorgten.

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