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Laut Statistik gab es vor 1900 kein Wohnhaus in Wangelist

Der Stadtteil Wangelist umfasst eine Fläche von 5,6 Quadratkilometern. Hier leben rechnerisch nur 585 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Große Teile des Gebiets, zu dem auch der Klüdsüdhang zählt, bilden eine grüne Lunge. Wangelist, das sind im Wesentlichen die alten und die neuen Baugebiete rechts und links der Bundesstraße 1. Am Stichtag 31. Dezember 2009 lebten hier 3275 Einwohner in 1648 Haushalten. Das ist nicht gerade viel. Zum Vergleich:

Der Stadtteil Wangelist umfasst eine Fläche von 5,6 Quadratkilometern. Hier leben rechnerisch nur 585 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Große Teile des Gebiets, zu dem auch der Klüdsüdhang zählt, bilden eine grüne Lunge. Wangelist, das sind im Wesentlichen die alten und die neuen Baugebiete rechts und links der Bundesstraße 1. Am Stichtag 31. Dezember 2009 lebten hier 3275 Einwohner in 1648 Haushalten. Das ist nicht gerade viel. Zum Vergleich: Im einwohnerstärksten Stadtteil „Hameln-Mitte“ sind 10 778 Einwohner registriert. Der Ausländeranteil liegt mit 4,7 Prozent deutlich unter dem errechneten Durchschnitt von 10,3 Prozent für das Stadtgebiet (ohne Ortsteile). In keinem anderen Stadtteil leben weniger Migranten. 20,6 Prozent der Wangelister Einwohner sind unter 25 Jahre alt. In „Hameln-Süd“ liegt dieser statistische Wert bei 26,7 Prozent. Der Kaufkraft-Index in „Wangelist/Klütsüdhang“ liegt bei 108,5. Höher ist er nur in „West“ (108,7), „Mitte“ (112,4) und „Altstadt“ (124,3). Die meisten Häuser (39 Prozent) wurden zwischen 1981 und 1985 gebaut. Glaubt man der Statistik, dann gab es hier vor 1900 kein Wohnhaus. 20 Prozent der Häuser stammen aus der Zeit zwischen 1971 und 1980. 62 Prozent machen Ein- und Zweifamilienhäuser aus, 33 Prozent der Gebäude sind Reihenhäuser, der Anteil der Fabrikgebäude liegt bei einem Prozent.

Die politische Mehrheit der Wangelister wählte bei der Bundestagswahl 2002 SPD. Die Sozialdemokraten erhielten 44,6 Prozent, die CDU lag bei 39,1 Prozent, die FDP bei 7,8 Prozent, gefolgt von den Grünen (5,6 Prozent).

Im Rahmen einer Milieu-Studie zu Marktforschungszwecken hat das Institut Sinus Sociovision aus Heidelberg für Wangelist Folgendes ermittelt: Wie in den anderen Bereichen auch, leben hier viele sogenannte Traditionsverwurzelte (19 Prozent), die häufig aus der Nachkriegsgeneration stammen und Sicherheit und Ordnung sehr schätzen. Die zweitgrößte soziokulturelle Gruppe bildet die bürgerliche Mitte (15 Prozent), die eher statusorientiert ist. Sie strebt nach sozialer und beruflicher Etablierung. Das drittstärkste Milieu in Wangelist bilden die Postmateriellen (13 Prozent), gefolgt von Etablierten und Konsum-Materialisten mit je 11 Prozent. Als dominierendes Milieu nennen die Statistiker die Etablierten und die Konservativen. ube

Der grüne Stadtteil in zahlen

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