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Tag der offenen Pforte: Michaela und Ino Wilkening stellen ihr Natur-Paradies am Riesbach vor

Langweiliger Garten wird zum Erholungsgebiet

Klein-Holtensen (kdt). In den frühen Morgenstunden nach Sonnenaufgang kreist schon mal ein Eisvogel auf der Suche nach Futter über dem Naturteich im Garten von Michaela und Ino Wilkening. Oder es kommt ein Graureiher zu Besuch, um nachzuschauen, ob sich nicht eine Bachschmerle, ein Rotauge oder ein Graskarpfen blicken lässt. Nach zwei Jahren Bauzeit hat sich die junge Familie am "Riesbach" ein kleines Naturparadies geschaffen, das sie jetzt zum Tag der offenen Pforte einem breiten Publikum zugänglich machte.

Die Besucher bewundern jedes Detail im Wilkening-Garten. Foto: k

Den zuvor eher langweiligen Garten haben die Wilkenings in ein privates Naherholungsgebiet verwandelt und dabei gleichzeitig etwas für den Umwelt- und Artenschutz getan. Unzählige Frosch- und Krötenpaare sind zum Laichen gekommen, Molche haben ein neues Zuhause gefunden und in den Sandsteinmauern fühlen sich Eidechsen wohl. Bei warmem Sommer-Wetter wimmelt es von Schmetterlingen und Libellen, die am Wasser und in der Blumenwiese ideale Lebensverhältnisse vorfinden. Die zwei Igel, die schon länger im Garten leben, sorgen dafür, dass es nicht zu viele Schnecken gibt. Am Schautag kamen die ersten Besucher und Nachbarn schon vor derÖffnungszeit, um einen Blick in den Garten zu werfen und ihrer Bewunderung über den gelungenen "Garten der Sinne" Ausdruck zu verleihen. Die lauschige Terrasse direkt am Teich war ständig belagert, weil man dort den Ausblick auf die Seerosen genießen und das Wasser über den Bachlauf plätschern hören konnte. Ino Wilkening konnte sich den langen Tag lang der vielen Fragen kaum erwehren, die auf ihn einprasselten. Alle wollten Tipps und Hinweise,wie dieses kleine Wunderwerk entstanden ist, das einmal ein quadratisches Wasserloch von zwölf mal zwölf Metern in einer unbepflanzten Wiese war.

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