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45 Ehemalige beim Oldie-Treff der Emmerthaler Handballer

„Lange nicht gesehen“

EMMERTHAL. Wenn sich alte Handball-Kameraden wiedersehen, haben sie sich stets viel zu erzählen.

Die ehemaligen Handballer der TSG Emmerthal bei ihrem zweiten Oldie-Treff. FOTO: Matthias Koch/PR

So auch beim zweiten Oldie-Treffen der TSG Emmerthal. Der Einladung des Organisationsteams mit Heinz Hoppe, Hein Budde und Manfred Griese folgten 45 Handball-Größen, darunter auch Ehemalige aus Heidelberg, Wachtberg, Wolfenbüttel und Wotersen (Herzogtum Lauenburg).

Im Vereinsheim der TSG wurden sie noch einmal aufgefrischt, die Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ der Feldhandball-Ära. „Feldhandball? Was ist das denn“, fragt heute die junge Generation der Handballer. Denn das Großfeld-Spiel auf Rasen oder der unbeliebten Asche ist längst in Vergessenheit geraten. Die Emmerthaler Altmeister haben aber nichts verlernt, sie würden es wohl immer noch aus dem Effeff beherrschen.

Als Ehrengast begrüßten die TSGer mit Walter Frye (Bad Pyrmont) diesmal den langjährigen Spielwart und TK-Vorsitzenden des Handballkreises Hameln-Pyrmont und des Bezirks Hannover. „Walter hat das Spielgeschehen erst im Feld- und dann vor allem im Hallenhandball entscheidend gesteuert und mitgeprägt“, erinnerte Manfred Griese.

Mit Gerhard Lindhorst und Rudolf Welzhofer hatten sich auch zwei ehemalige Vereinsvorsitzende der TSG den Weg zum Handball-Treff nicht nehmen lassen. Bevor der Kern der zweiten Veranstaltung – der Rückblick auf die gute, alte Zeit – „angepfiffen“ wurde, musste untereinander erst einmal so manche offene Frage geklärt werden: „Bist Du nicht ...?“ Denn viele der ehemaligen Sportskanonen hatten sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen.

Um alles noch mal aufzufrischen, hatten die Organisatoren extra eine 60-seitige Dokumentation zusammengestellt. Mit tollen Infos aus der Feld- und Hallenhandballspielzeit 1970/71, darunter zahlreiche Artikeln aus dem DWZ-Archiv, ergänzt mit einer Mitgliederliste der TSG-Handballsparte aus dem Jahr 1966. Dazu aber auch mit Briefwechseln und Zeitungsausschnitten über die Verschmelzung des MTV Kirchohsen und des TSV Emmern (vormals: ATSV Emmern) zur TSG Emmerthal zum 1.1.1939. Also fast schon ein historisches Meisterwerk in Sachen Sportgeschichte. PR

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