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Landkreis reißt marode Spielfelder bei KGS

BAD MÜNDER. Der Landkreis investiert in diesem und im kommenden Jahr gut 175 000 Euro in die Kooperative Gesamtschule: Neben der Installation eines neuen Blendschutzes (wir berichteten) ist auch der komplette Austausch der in die Jahre gekommenen Kleinspielfelder im Osten des Schulgeländes geplant.

Ein trauriges Bild: Die gesperrten Kleinspielfelder an der KGS sollen nächstes Jahr durch Rasen ersetzt werden. FOTO: DITTRICH
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Eine Sprecherin des Landkreises – als Schulträger für die KGS verantwortlich – bestätigte der NDZ die Pläne für das Jahr 2018: Ingesamt sind für die neuen Felder 120 000 Euro eingeplant.

Anlass für den Neubau ist der aktuelle Zustand der Kleinspielfelder, die sich zwischen KGS-Sporthalle und Bundesstraße 442 befinden: Der ist offenbar so schlecht, dass die Schule die Bereiche inzwischen aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt hat.

So seien auf den eingezäunten Flächen großflächige Risse eingetreten, an einigen Stellen wölbe sich der Untergrund gar. Der Kunststoffbelag selbst sei samt Untergrund abgängig – so nennt das der Fachmann, wenn er „nicht mehr zu reparieren“ meint.

Auch die vier Meter hohe Zaunanlage, die etwa das Umherfliegen von Bällen verhindern soll, ist teils stark beschädigt.

Im kommenden Jahr will der Landkreis den gesamten Bereich zunächst abreißen lassen – samt Zaun. Ersetzt werden sollen die Felder dann durch einen Rasen, auf dem man allerdings nicht Ball spielen darf. Dafür wiederum soll ausschließlich eine weitere bereits vorhandene Schotterfläche dienen, die bereits für diesen Zweck angelegt wurde. Sie soll lediglich aufgefrischt werden. Das geplante Budget umfasst sämtliche Maßnahmen rund um die Felder, die nach Angaben des Landkreises wahrscheinlich aus den 1970er-Jahren stammen.

Bereits in diesem Jahr fließen 55 000 Euro in einen neuen Innen-Sonnenschutz für die Klassenräume. Das vor einigen Jahren installierte System befindet sich außen am Gebäude und reagiert zu empfindlich auf Wind: Es wird dann automatisch eingefahren und kann Schüler und Lehrer nicht mehr vor einfallender Sonne schützen.

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