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Landkreis nimmt Kontrollen vor

Landkreis (gus). Sieben Verdachtsfälle wegen "Leistungsmissbrauchs" haben Mitarbeiter des Ordnungsamtes, des Jobcenters und der Ausländerstelle bei Kontrollen von Unternehmen im Landkreis registriert. Der Begriff "Leistungsmissbrauch" meint unberechtigten Bezug von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Die sieben Arbeiter waren also mutmaßlich als arbeitssuchend gemeldet. Gegen eine Firma, so Kreispressesprecher Klaus Heimann, wurde der Verdacht auf Verstoß gegen das Schwarzarbeitsgesetz ausgesprochen. "Es lohnt sich, diese Kontrollen regelmäßig zu machen", resümierte Heimann. Die Maßnahme diene der Prävention. 65 Personen in 24 Unternehmen seien überprüft worden. Sieben Verdachtsmomente bedeuten eine Quote von elf Prozent.

Die Kontrollen, die Beamte des Landkreises ausgeführt haben, waren Teil einer Aktion des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in den Landkreisen Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Schaumburg und Nienburg sowie der Region Hannover. Die Ermittlungen waren auf den handwerklichen und gewerblichen Bereichausgerichtet. 40 Fahnder nahmen dabei 643 Personen unter die Lupe. Bei 177 davon gab es etwas zu bemängeln.

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