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Innenstadtsanierung in Bad Nenndorf: Erste Zuschüsse fließen

Landgrafenhaus macht den Anfang

Bad Nenndorf (rwe). Der Anfang ist gemacht. Die Stadt hat offiziell die Sanierung des Landgrafenhauses abgeschlossen. 160 000 Euro steckte sie in das unter Denkmalschutz stehende Objekt. Zwei Drittel des Geldes fließen davon aus der Städtebauförderung zurück. Damit markiert diese Maßnahme den Start zur Innenstadtsanierung, die bis 2013 läuft und an der sich viele Bürger beteiligen sollen. Am 12. Januar steht dazu ein Informationsabend an.

Bürgermeisterin Gudrun Olk zeigt Mieterin Stefanie Henze im neue

Kleine Feierstunde im Kurpark. Vor den Mitgliedern des früheren Arbeitskreises zur Innenstadtentwicklung machte Bürgermeisterin Gudrun Olk aus ihrer Freude keinen Hehl. Sie erinnerte daran, dass die Stadt bei ihrem ersten Versuch zu spät kam. Die Mittel im damaligen Efre-Programm hatten sich schon andere geangelt, dafür fand sich im Niedersächsischen Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" eine passende Alternative. Anfang 2008 kam die gute Nachricht vom Land, dass Bad Nenndorf mit Fördermillionen rechnen kann. Doch der Bewilligungsbescheid traf erst neun Monate später ein. Dass unsere Stadt ein Sanierungsgebiet ist, hat mich im ersten Augenblick erschreckt", gestand Olk. Aber dieser bautechnische Begriff nütze nun, damit Bad Nenndorf in fünf Jahren viel besser da stehen könne als jetzt. Den ersten Beweis dafür tritt das 1791 errichtete und 1936 nach einem Brand wieder aufgebaute Landgrafenhaus an, das die Stadt laut Olk zunächst "gar nicht auf dem Zettel" hatte. Doch das Gebiet wurde auf markante Gebäude im Kurpark ausgedehnt. Die Stadt ließ die Fassade erneuern, den Sockel aus Sandstein strahlen sowie Doppelfenster einbauen. Olk sah darin einen gelungenen Auftakt und wünschte sich, dass es so in Bad Nenndorf weitergehe. Auch Stadtdirektor Bernd Reese lobte das "strahlende Ergebnis". Zwei Monate blieben nur für Planung und Ausführung. Er bedankte sich auch bei den Mietern für die Geduld. Die Nutzer sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. "Das ist eine deutliche Verbesserung", sagt Ärztin Stefanie Henze. Aus dem Haus will sie nicht mehr weg. "Der Standort hier ist für uns perfekt."

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