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Land gibt 12,7 Millionen Euro fürs Staatsbad

Bad Nenndorf (rwe). Gute Nachrichten aus Hannover für den Gesundheitsstandort Bad Nenndorf. Der Haushaltsausschuss des Landtages hat 12,7 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der Rheumaklinik des Staatsbades bewilligt. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen.

Angekündigt hatte das Land die millionenschwere Investition in die Rheumaklinik schon lange. Mit dem Beschluss des Ausschusses hat das Staatliche Baumanagement nun auch die Handhabe, den Um- und Ausbau konkret zu planen und die Arbeiten europaweit auszuschreiben. Dementsprechend sicher kann Finanzstaatssekretärin Cora Hermenau den Startschuss für 2007 ankündigen. "Noch in diesem Jahr werden die lange erwarteten Baumaßnahmen am Staatsbad Nenndorf beginnen können", teilte die Aufsichtsratsvorsitzende der Niedersächsisches Staatsbad Nenndorf Betriebsgesellschaft mit. Insgesamt werde die Niedersächsische Landesregierung in den kommenden zwei Jahren rund 12,7 Millionen Euro in verschiedene Baumaßnahmen an der Rheumaklinik und der Landgrafen-Therme investieren. "Dies ist ein weiterer wesentlicher Beitrag des Landes zur Unterstützung des Gesundheitsstandortes Bad Nenndorf", freute sich Hermenau. "Mit dieser Investition trägt das Land nach mehr als 20-jährigem Betrieb der Klinik den Erfordernissen einer veränderten Patientenklientel Rechnung." Zuversichtlich ist die Staatssekretärin auch im Hinblick auf die viel diskutierte Glasbrücke, die später die Klinik und das Moorbadehausverbinden soll. Die Stadt habe signalisiert, dass eine Eingung möglich sei. Etwa 1,6 Millionen Euro fließen laut Finanzminsterium in die Sanierung der Badewassertechnik der Therme, die verbleibenden 11,1 Millionen Euro will das Land für die Rheumaklinik und das Moorbadehaus ausgeben.

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