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Zweiter Akt des Abrechnungs-Wirrwarrs

Kunden nach dritter Rechnung erst recht verwirrt

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Zweiter Akt des Abrechnungs-Wirrwarrs in Meerbeck, Niedernwöhren und Nordsehl. 66 Kunden der Stadtwerke Schaumburg-Lippe in diesem Bereich, die Strom und Gas von E.on Westfalen-Weser beziehen, haben auch im dritten Anlauf irreführende Abrechnungen erhalten. Die Unternehmen erklären den erneuten Mangel.

"Es sind im Rahmen der Korrekturen von falschen Trinkwasserabrechnungen im Bereich Meerbeck für 66 Kunden, die Jahresvorauszahlung leisten, unverständliche Rechnungen verschickt worden", räumt Edgar Schroeren, Pressesprecher von E.on Westfalen-Weser, ein. Auf diesen Rechnungen seien Angaben enthalten, wie etwa offene Rechnungsbeträge oder Guthaben, die bereits in der Jahresrechnung 2008 berücksichtigt sind. "Bei einigen wenigen Kunden wurde dagegen der gewährte Bonus nicht aufgeführt. Die Angaben waren nicht falsch, aber überflüssigerweise in der aktuellen Rechnung enthalten", so Schroeren. Dies habe bei einigen Kunden zu Irritationen geführt, die beide beteiligten Unternehmen, Stadtwerke Schaumburg-Lippe und E.on Westfalen-Weser, ausdrücklichbedauern. Die betreffenden Kunden werden in den nächsten Tagen noch einmal gesondert angeschrieben beziehungsweise angerufen. "Falls aufgrund der verwirrenden Rechnung Überzahlungen durch die Kunden geleistet wurden, werden diese selbstverständlich ausgeglichen", betont der E-on-Sprecher. Auch der Bonus für die Jahresvorauszahlung wird selbstverständlich angerechnet. Ebenso wird es in diesem Zusammenhang keine Mahnungen geben. Eine weitere Rechnung, die unmissverständlich alle relevanten Posten korrekt auflistet, um die Verbräuche des vergangenen Abrechnungszeitraums nachvollziehbar zu machen, kann nicht zugestellt werden. Stadtwerke-Pressesprecherin Maren Hue erklärt dies mit der gerade vollzogenen Trennung der Abrechnungs-Erstellung für Trinkwasser (Stadtwerke) und Strom sowie Gas (E.on). Aus rechentechnischen Gründen sei dies nun nicht mehr möglich. Hue bedauert dies. Allerdings befänden sich die Stadtwerke sozusagen in einem Ausnahmezustand wegen der Abrechnungs-Umstellung (wir berichteten).

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