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Splitt für Heeßer Boulebahnen liegt / Drei Arbeitseinsätze geplant

Kugelspiel: Der Rest ist Ratssache

Heeßen (tw). Es geht voran: Noch Ende der Woche soll es auf der Wiese hinter dem Gemeindehaus "Im Wiesengrund" den ersten von vermutlich drei Arbeitseinsätzen geben. Wollen die Ratsherren Kai Alack (SPD), Michael Sobbe (SPD), Heinrich Meier (CDU), Rudolf Wecke (CDU) und Gerhard Hasse (WGH) den Bau der zwei Boule-Bahnen vorantreiben. "Spätestens mit Beginn der Sommerferien am 20. Juli", so Vize-Bürgermeister Kai Alack auf Anfrage der Landes-Zeitung, "wollen wir das Eröffnungsturnier spielen". Denn Turnier-tauglich werden die beiden Bahnen mit jeweils 16 Metern Länge sein.

Das Gros der Vorarbeiten ist bereits geleistet. "Viktor Brakowski, Leiter der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen, hat uns mit Manpower und Maschinen zum Nulltarif unterstützt und den Bodenaushub übernommen", freut sich Alack. Die Landwirte Wecke und Hasse transportierten das Erdreich ab. Und: "Die ,Barbara Rohstoffwerke' haben den Grobsplitt für den Unterbau geliefert - zu einem sehr günstigen Preis", so der Vize-Bürgermeister. Was für das Politiker-Quintett jetzt noch zu tun ist: Die Einfassungen der Boulebahnen müssen erstellt, die zu einem gleichfalls "sehr günstigen Preis" bereits georderten Platten verlegt werden. Außerdem ist Feinsplitt aufzubringen, muss das Ganze gerüttelt und anschließend glatt gezogen werden. Tatsächlich wird der Kraftakt ein Gemeinschaftsprojekt fast des gesamten Heeßer Rates werden. Laut Alack haben sich die Ratsdamen Susanne Kuhlmann (CDU), Agnes Schramke (CDU) und Hellga Voigt (SPD) bereit erklärt, die Ehrenamtlichen bei der Schweiß-Arbeit mit Speis und Trank zu bewirten. Wie berichtet, hatte der Rat den - einstimmigen - Entschluss, hinter dem Gemeindehaus zwei Boulebahnen anzulegen, bereits bei der Zusammenkunft am 23. Februar gefasst. Möglich wird der Bau, weil Gerhard Hasse, Eigentümer des fraglichen Flurstücks, sein O.K. dafür gegeben hat; die Anlage ist mit dem bestehenden Pachtverhältnis abgegolten. "Auch der Schützenverein", berichtete CDU-Fraktionschef Manfred Schönenborn damals, "hat nichts gegen die Anlage in seiner unmittelbaren Nachbarschaft". Ein wichtiger Umstand, weil die beiden Bahnen nach dem Willen des Rates hintereinander und parallel zum Kleinkaliber-Stand errichtet werden. Charme dieser Lösung ist nicht zuletzt, dass die Wand des Schießstandes gleichzeitig als Windschutz dient und kaum einer der Bäume im Eingangsbereich gefällt werden muss.

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