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Wickbolsenerüben Kritik an Stadtverwaltung / Wolfgang Koppelmeier ausgezeichnet

Kreis lehnt Anlegen eines Staubeckens ab

Wickbolsen (pj). "Der Sturm hat gezeigt, wir brauchen die kleinen Ortswehren", betonte Hohensteins stellvertretender Ortsbürgermeister Horst Hauser in der Jahresversammlung der Wickbolsener Brandschützer. 17 Aktive sind im kleinen Dorf im Dienst. Sie kamen im Vorjahr auf insgesamt 1052 Stunden. Einmal mussten die Aktiven ausrücken, um eine Ölspur unschädlich zu machen. Zu den Mitgliedern der Wehr gehören auch 16Förderer und fünf Personen in der Altersabteilung. Die Kommandowahlen verliefen unproblematisch. Schriftführer und Gruppenführer ist Ralf Pätzold, als stellvertretender Schriftführer wurde Detlef Alf bestätigt. Die Kasse führt auch weiterhin Rolf Bohle, den Jürgen Heinrich im Bedarfsfall vertreten wird. Sicherheitsbeauftragter der Ortswehr Wickbolsen ist Kasten Stäsche, Atemschutzbeauftragter Detlef Alf. Als Sprecher der Altersabteilung wurde Reinhard Dettmer bestätigt.

Heinrich Wieneke zeichnet Wolfgang Koppelmeier aus. Foto: pj

Unzufrieden ist man bei der Ortswehr mit der Stadtverwaltung. Die Nutzung des alten Feuerlöschteiches hätte geregelt werden können, "wenn sich im Rathaus einig gewesen wäre und mit den Nachbarn gesprochen worden wäre", betonten die Betroffenen. Das Anlegen eines Staubeckens im Blutbach zur Sicherung des Brandschutzes hatte der Landkreis aus Umweltschutzgründen abgelehnt. Für 40-jährigen Dienst in der Ortswehr konnte Wolfgang Koppelmeier ausgezeichnet werden.

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