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Gemeinde Heuerßen sieht sich als Opfer der B 65-Planung

Kosten sorgen für Ärger

Heuerßen. Für Ärger im Gemeinderat hat die Tatsache gesorgt, dass Heuerßen für die Kosten des neuen Buswartehäuschens samt Beleuchtung im Einmündungsbereich Alte B 65/Auf der Bult selbst aufkommen soll.

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Nötig wird die Baumaßnahme wegen des 2+1-Ausbaus der Bundesstraße, in dessen Zuge die bestehenden Betonwartehäuschen weichen mussten. „Die neue Bundesstraße wollte in unserer Gemeinde niemand. Es kann nicht sein, dass das Rechnungsprüfungsamt uns einerseits zum Sparen ermahnt, wir anderseits aber solche Kosten aufgebrummt bekommen. Wer die Musik bestellt, sollte sie auch bezahlen“, ärgerte sich Harald Abmeyer (SPD).

Die anfallenden Kosten sind für die finanziell klamme Gemeinde erheblich: Das Wartehäuschen schlägt mit mehr als 6000 Euro zu Buche, wobei der Landkreis die Maßnahme zu 50 Prozent bezuschusst. Noch mehr kostet die Beleuchtung der Zuwegungen von den Straßen Untere Bult und Eichenbruch zur Haltestelle. Allein für die Verlegung der Kabel sind rund 16 000 Euro fällig, vier Straßenlaternen kosten noch mal etwa 6000 Euro.

Einig waren sich die Ratsmitglieder allerdings darin, dass die Haltestelle ein Wartehäuschen und eine Beleuchtung erhalten soll. Nun soll zunächst ermittelt werden, was die Verlegung von Leerrohren kosten würde. Damit hätte die Gemeinde in der Zukunft die Option, später noch Kabel für die Straßenbeleuchtung zu verlegen.ber

Andreas Walter (links) erläutert den Ratsmitgliedern die Planung für die neue Bushaltestelle.ber

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