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Kopfverletzungen – Opfer überlebt Gewalttat

Tatort Berliner Platz

Hameln (ube). Am Berliner Platz hat sich ein Verbrechen ereignet, das an die jüngsten brutalen Attacken in S-Bahnhöfen erinnert: Ein 31 Jahre alter Straßenmusikant aus Litauen ist spätabends von zwei bislang unbekannten Gewalttätern grundlos angegriffen, durch Schläge und Tritte gegen den Oberkörper und ins Gesicht sehr schwer verletzt und ausgeraubt worden. Der Überfallene schleppte sich mit letzter Kraft hinter eine Plakatwand und verlor dort das Bewusstsein. Erst am nächsten Morgen um 8 Uhr wurde das blutverschmierte Opfer von einer Frau entdeckt und in ein nahe gelegenes Fitness-Studio gebracht. Mitarbeiter informierten über Notruf den Rettungsdienst. Feuerwehr-Sanitäter kümmerten sich um den Verletzten, brachten ihn ins Sana-Klinikum. Ärzte informierten wenig später die Polizei.

Aus „kriminaltaktischen Gründen“ habe die Polizei die Öffentlichkeit zunächst nicht sofort informiert und „interne Fahndungsmaßnahmen eingeleitet“, hieß es. Erst heute wurde der Fall publik.

Jetzt setzt das für Raub- und Körperverletzungsdelikte zuständige 2. Fachkommissariat auf die Mithilfe der Bevölkerung. Die Fahnder fragen: „Wer hat die Täter beobachtet? Wo ist eine Klassik-Gitarre gesehen oder angeboten worden? Auch die couragierte Frau, die den Schwerverletzten gefunden hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Ihre Personalien sind nicht bekannt. Hinweis-Telefon: 05151/933-222.

  • Täter eins ist etwa 45 Jahre alt und 1,90 Meter groß. Er trug eine Lederjacke.
  • Täter zwei ist zirka 30 Jahre alt und 1,85 Meter groß. Dieser Mann war kräftig (nicht dick) und trug eine Jacke, die Ähnlichkeiten mit einer Bomberjacke hat.

Genaue Informationen zum Vorfall erhalten Sie in unserer Printausgabe vom Mittwoch.

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