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Bürger für Kultur interessieren / Arbeitskreis gibt Impulse/ Veranstalter selbst verantwortlich

Konzept für die zweite "Lange Nacht" steht

Bückeburg (rc). Auf einem weiteren Treffen hat die Lenkungsgruppe der "Langen Nacht der Kultur", die am Freitag, 6. Oktober, stattfinden wird, das Konzept debattiert und festgezurrt. Einigkeit bestand darüber, dass die Ziele sowie Eckdaten gegenüber dem Vorjahr nicht verändert werden. Der jeweilige Veranstalter sei für sein Angebot allein verantwortlich. Der vom Kulturausschuss eingesetzte Arbeitskreis könne nur Impulse geben, ermutigen und koordinieren, stellte die Gruppe um ihren Sprecher Jürgen Hockemeier fest.

Ziel der "Langen Nacht", die von unserer Zeitung gesponsert und präsentiert wird, soll es sein, die Bürger durch ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Performances, Lesungen, Vorträgen, Filmen, Musik, Theater und Illumination für die Kultureinrichtungen der Stadt zu begeistern. Die Attraktivität der Museen und Galerien, des Schlosses, der Hofreitschule, des Mausoleums, des Staatsarchivs und des Palais soll unterstützt werden. So sollen langfristig höhere Besucherzahlen erreicht werden. Außerdem soll dazu angeregt werden, auch Kirchen als Kulturraum wahrzunehmen. Der Zusammenhang von Sammeln, Forschen, Bewahren und Präsentieren könne am Beispiel des Landesmuseums verdeutlicht werden, dessen Sammlung und Archiv Arbeiten und Forschungen zu ortsgeschichtlichen Themen wie der Architektur, der Wege und Straßen oder der Menschen Bückeburgs ermöglichen. Aber: "Wer weiß das schon? Wir wollen erreichen, dass sich Menschen vom Virus der Geschichte anstecken lassen und vieles hinterher anders sehen." Einig war sich die Lenkungsgruppe, dass eine starke Beteiligung von Stadtmarketing, Kulturverein und "Handel aktiv" gewünscht ist: "Wir können dadurch die Attraktivität der Veranstaltung sichern." Der Eintritt zu allen Veranstaltungen wird erneut mit Bändern geregelt, die zum unveränderten Preis von fünf Euro (drei Euro für Kinder, Schüler, Studenten und Behinderte mit Ausweis) verkauft werden. Der Eintritt für Kinder bis zu zwölf Jahren ist frei. Verbessert werden soll das gastronomische Angebot. Es wird angestrebt, die "Lange Nacht" wiederüberwiegend durch ehrenamtliches Engagement zu gestalten. Einzelne Veranstaltungen dürften - wie im Vorjahr - natürlich auch angemessene Kosten verursachen. Die Lenkungsgruppe erinnerte noch einmal daran, dass die Programme zur vollen Stunde beginnen und auf maximal 40 Minuten begrenzt sind. "Die Menschen müssen die Chance haben, rechtzeitig zur nächsten Veranstaltung gehen zu können."

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