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„Köpfe“ in Eilsen: Wer gewinnt und wer verliert

Eilsen. Die Gemeinden Ahnsen und Luhden haben im zurückliegenden Jahr Bürger dazugewonnen, Buchholz und Heeßen dagegen welche verloren; die Bevölkerungszahl Bad Eilsens stagniert. Rechnet man alles zusammen, gibt es in der Samtgemeinde mit Stichtag 31. Dezember 2009 weniger Menschen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Niedersächsischen Landesamts für Statistik hervor.
Noch interessanter: Angesichts dieser Zahlen ist es erstmals möglich, die Entwicklung in Eilsen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zu betrachten - und was man da sieht, sieht nicht gut aus ...

Statistik

Eilsen. Die Gemeinden Ahnsen und Luhden haben im zurückliegenden Jahr Bürger dazugewonnen, Buchholz und Heeßen dagegen welche verloren; die Bevölkerungszahl Bad Eilsens stagniert. Rechnet man alles zusammen, gibt es in der Samtgemeinde mit Stichtag 31. Dezember 2009 weniger Menschen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Niedersächsischen Landesamts für Statistik hervor.
Noch interessanter: Angesichts dieser Zahlen ist es erstmals möglich, die Entwicklung in Eilsen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zu betrachten - und was man da sieht, sieht nicht gut aus ...
Rechnet man das Plus und Minus aus allen Mitgliedsgemeinden zusammen, ergibt sich für die Samtgemeinde dieses Bild: Sie hat binnen zehn Jahren 152 Bürgerinnen und Bürger verloren. Ende 1999 gab's 6965 Eilser. Mit Stichtag 31. Dezember 2009 sind es dagegen nur noch 6813.
Ihren Einwohnerhöchststand erreichte die Samtgemeinde Ende 2002 zeitgleich mit Bad Eilsen: 7065 Köpfe. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Samtgemeinde die magische 7000er Marke geknackt. Halten indes konnte sie sich nicht lange in diesen Höhen - schon Ende 2004 stand wieder eine „6" davor. Bleibt als bittere Pille zum Schluss nachzutragen: Die 6813 Menschen, die die Statistiker Ende des zurückliegenden Jahres zählten, sind bis dato die „Kellerzahl" - noch weniger Einwohner gab's die gesamten letzten zehn Jahre nicht.

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