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Knut ist tot – viele trauern um den Zoo-Eisbären

Traurige Nachricht aus dem Berliner Zoo: Am Samstagnachmittag ist Eisbär Knut gestorben. Plötzlich hat Knut tot im Wasserbecken seines Geheges gelegen, berichten die Tierpfleger. Mittlerweile ist klar, dass Knut eine Gehirnkrankheit hatte. Warum er die Krankheit hatte und ob sie der Grund für seinen plötzlichen Tod war, ist noch nicht endgültig geklärt. Knut ist nur vier Jahre alt geworden. Normalerweise leben Eisbären 20 bis 30 Jahre lang, im Zoo sogar manchmal noch länger.

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Traurige Nachricht aus dem Berliner Zoo: Am Samstagnachmittag ist Eisbär Knut gestorben. Plötzlich hat Knut tot im Wasserbecken seines Geheges gelegen, berichten die Tierpfleger. Mittlerweile ist klar, dass Knut eine Gehirnkrankheit hatte. Warum er die Krankheit hatte und ob sie der Grund für seinen plötzlichen Tod war, ist noch nicht endgültig geklärt. Knut ist nur vier Jahre alt geworden. Normalerweise leben Eisbären 20 bis 30 Jahre lang, im Zoo sogar manchmal noch länger. Knut wurde am 5. Dezember 2006 im Berliner Zoo geboren. Seit mehr als 30 Jahren hatte es dort keine Eisbärenbabys mehr gegeben. Doch seine Mutter wollte sich nicht um Knut kümmern, als er noch ein Baby war. Zum Glück hatte er den Tierpfleger Thomas Dörflein. Der hat den Eisbären aufgepäppelt und großgezogen. Er hat ihm die Flasche gegeben und mit ihm gespielt. Diese Geschichte ist um die Welt gegangen und hat Knut und seinen Pfleger sehr berühmt gemacht. Thomas Dörflein starb jedoch 2008 an einem Herzinfarkt. Später hat Knut Ärger mit seinen Mitbewohnerinnen im Eisbärengehege gehabt. Eine von den Bärendamen hat ihn sogar mal ins Wasser geschubst. Deshalb musste er in ein eigenes Gehege umziehen. Medien aus der ganzen Welt haben über den Eisbären berichtet. Der Chef der Bärenpfleger – er heißt Heiner Klös – hat gesagt, Knut sei der bekannteste Zoobär der Welt gewesen. Sogar T-Shirts, Kalender, Tassen und eine Briefmarke mit Knut drauf konnten sich die Fans kaufen.

Die Mitarbeiter im Berliner Zoo sind nun sehr traurig. Auch viele Zoobesucher trauern um den berühmten Bären. Sie haben vor dem Zoo in Berlin Kerzen und Blumen gelegt.cal

Das ist Knut, als er noch ein Babybär war, zusammen mit seinem Pfleger Thomas Dörflein.

Foto: dpa

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