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Beim VfB Hemeringen hütet mit Iwan Pede ein gelernter Stürmer das Tor

Klotz will die Favoriten ärgern

Ein Jahr musste der VfB Hemeringen pausieren. Aber bei der dritten Auflage des Dewezet-Supercups ist der Kreisligist wieder dabei! Zwar konnten die Rot-Weißen kein einziges der insgesamt sechs Qualifikationsturniere gewinnen. Aber am Ende reichte dem Team von Thilo Klotz ein fünfter Platz beim Volksbank-Benze-Cup. „Beim Supercup wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Vielleicht können wir ja den einen oder anderen Favoriten ärgern“, sagte Klotz, der vor wenigen Tagen per Handschlag seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert hat.

Der VfB Hemeringen will sich beim 3. Dewezet-Supercup so teuer w

Nachdem der VfB in der vergangenen Kreisligasaison fast abgestiegen wäre, läuft es diesmal wesentlich besser. Hemeringen überwintert als Fünfter. Damit ist Klotz mehr als zufrieden. Dass der VfB in der Kreisliga noch nicht im Konzert der Großen mitspielen kann, liegt an der Abwehr, die nicht immer einen sattelfesten Eindruck macht und an dem Mini-Kader mit gerade einmal 13 Kickern. Die chronische Personalnot ist so groß, dass mit Iwan Pede sogar ein gelernter Stürmer das Tor hüten muss. Das war eigentlich eine Notlösung. Aber Pede hat als Torwart offenbar so viel Spaß, dass er den Platz zwischen den Pfosten nicht mehr räumen möchte.

Mit Torjäger Eugen Fabrizius, Maik Bardehle, Daniel Magaschütz und Roman Bendereit hat Hemeringen einige versierte Kicker in seinen Reihen. Als Glücksgriff entpuppte sich im Sommer insbesondere die Verpflichtung von Bendereit, „der eine echte Verstärkung für uns ist“. Bereits in der Hinrunde vertrat der 18-jährige Ex-Tünderaner bereits den verletzten Björn Bertram, der sich im Winter Richtung Halvestorf verabschiedete. „Das ist sportlich ein großer Verlust. Björn ist ein Führungsspieler. Ohne ich wären wir vielleicht in der vergangenen Saison abgestiegen“, betont Klotz, der von Bertrams Wechsel aus der Zeitung erfahren hat. Das sei zwar nicht die feine englische Art. „Aber böse bin ich ihm nicht.“ aro

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