weather-image
15°

Klinikum entzweit BI und Gemeinde

Ahnsen. Den Bürgerinnen und Bürgern des Dorfes steht eine turbulente Woche bevor: Mit jeweils eigenen Bürgerversammlungen ringen die Gemeinde auf der einen Seite sowie die „Bürgerinitiative gegen den Bau eines Klinikums in der Vehler Feldmark" auf der anderen um die Informationshoheit im Dorf. Im Vorfeld der für Montag, 29. November (BI), respektive Mittwoch, 1. Dezember (Gemeinde) terminierten Zusammenkünfte gibt's viel böses Blut. Denn um die Frage, wer dazu einlädt und wer eingeladen wird, ist ein heftiger Streit entbrannt ...

Ahnsen. Den Bürgerinnen und Bürgern des Dorfes steht eine turbulente Woche bevor: Mit jeweils eigenen Bürgerversammlungen ringen die Gemeinde auf der einen Seite sowie die „Bürgerinitiative gegen den Bau eines Klinikums in der Vehler Feldmark" auf der anderen um die Informationshoheit im Dorf. Im Vorfeld der für Montag, 29. November (BI), respektive Mittwoch, 1. Dezember (Gemeinde) terminierten Zusammenkünfte gibt's viel böses Blut. Denn um die Frage, wer dazu einlädt und wer eingeladen wird, ist ein heftiger Streit entbrannt ...
So hat die Gemeinde Ahnsen mit Blick auf den geplanten Bau des Klinikums Šchaumburg für Mittwoch, 1. Dezember, um 19 Uhr zur nunmehr zweiten Bürgerversammlung in den Saal des Mehrzweckhauses eingeladen. „Es wird eine reine Inforunde, bei der es um zwei Dinge geht", sagt Heinz Grabbe. Der Bürgermeister: „Zum einen wird das Planungsbüro Georg von Luckwald Verfahrensfragen sowie den Gebäudeentwurf und die Verkehrsführung vorstellen. Zum anderen wird es eine Diskussion sowohl mit den Bürgern als auch mit Georg von Luckwald, Claus Eppmann (ProDiako), Fritz Klebe (Baudirektor Landkreis) und den Ratsmitgliedern geben."
Die Bürgerinitiative, die sich nicht gegen ein Gesamtklinikum, sondern nur gegen dessen Standort ausspricht, will die Ahnser zuvor selbst über die Pläne und vor allem die Probleme informieren - am Montag, 29. November, um 19 Uhr in der Halle von Hussong, Theodor-Heuss-Straße 6. „Die Halle", sagt der Sprecher, „hat 200 Quadratmeter. Das sollte reichen. Wenn nicht, werden wir die Tore offen lassen." Es gebe Heizpilze und heiße Getränke.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare