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Klinikum: Der Kurort setzt auf Tempo 40 und zwei Kreisel

Bad Eilsen. Wird das Klinikum Schaumburg in der Vehler Feldmark gebaut, soll der Baustellenverkehr auf gar keinen Fall durch den Kurort rollen: Mit dieser Bitte ist Bad Eilsens Gemeindedirektorin Svenja Edler jetzt an die Samtgemeinde heran getreten. Zu lesen ist's in einem dreiseitigen Schreiben, in dem sich die Gemeinde zur anstehenden zehnten Änderung des Flächennutzungsplans äußert. Hintergrund der Bitte Edlers ist das bestehende Duchfahrverbot, das für Lkw im Bereich der Gemeinde gilt. Darüber hinaus fordert sie im Zuge eines Neubaus Tempo 40 in der Ortsdurchfahrt und die Anlage von Kreiseln.
Ähnlich wie schon in ihrer Stellungnahme gegenüber der Stadt Obernkirchen (wir berichteten) begrüßt die Gemeindedirektorin ein ortsnahes Klinikum Schamburg im Grundsatz auch weiterhin.
Gleichzeitig mahnt Edler aber, die „Sensibilitäten des Ortes", der über kurz oder lang wieder zum Heilbad werden will, zu berücksichtigen. So müssten insbesondere die verkehrliche und lufthygienische Belastung sowie das mehr an Lärm untersucht werden, die im Zuge eines Baus auf den Kurort zukämen: „Sollten sich bei diesen Untersuchungen Entwicklungshemmnisse für Bad Eilen ergeben, sind Gegenmaßnahmen zu prüfen, zu erarbeiten und umzusetzen."

Bad Eilsen. Wird das Klinikum Schaumburg in der Vehler Feldmark gebaut, soll der Baustellenverkehr auf gar keinen Fall durch den Kurort rollen: Mit dieser Bitte ist Bad Eilsens Gemeindedirektorin Svenja Edler jetzt an die Samtgemeinde heran getreten. Zu lesen ist's in einem dreiseitigen Schreiben, in dem sich die Gemeinde zur anstehenden zehnten Änderung des Flächennutzungsplans äußert. Hintergrund der Bitte Edlers ist das bestehende Duchfahrverbot, das für Lkw im Bereich der Gemeinde gilt. Darüber hinaus fordert sie im Zuge eines Neubaus Tempo 40 in der Ortsdurchfahrt und die Anlage von Kreiseln.
Ähnlich wie schon in ihrer Stellungnahme gegenüber der Stadt Obernkirchen (wir berichteten) begrüßt die Gemeindedirektorin ein ortsnahes Klinikum Schamburg im Grundsatz auch weiterhin.
Gleichzeitig mahnt Edler aber, die „Sensibilitäten des Ortes", der über kurz oder lang wieder zum Heilbad werden will, zu berücksichtigen. So müssten insbesondere die verkehrliche und lufthygienische Belastung sowie das mehr an Lärm untersucht werden, die im Zuge eines Baus auf den Kurort zukämen: „Sollten sich bei diesen Untersuchungen Entwicklungshemmnisse für Bad Eilen ergeben, sind Gegenmaßnahmen zu prüfen, zu erarbeiten und umzusetzen."
Mit der Realisierung des Bauprojekts Klinikum Schaumburg und der Zuwegung sei auf der Landesstraße 451 eine Steigerung des Verkehrslärms zu erwarten, die aus einem mehr an An- und Abfahrten resultiere. Edler: „Für die Ortsdurchfahrt Bad Eilsen errechnen sich aufgrund der im Verkehrsgutachten prognostizierten Erhöhung des Verkehrsaufkommens ,nicht messbare' Pegelerhöhungen von 0,4 db(A) am Tag und 0,5 dB(A) nachts." Eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h würde die Emissionspegel im Prognoseplanfall um 1,2 dB(A) verringern; die Lärmbelastung würde sich gegenüber dem Status quo um 0,4 dB(A) reduzieren. „Ich bitte Sie daher", so Edler gegenüber der Samtgemeinde, „im Rahmen der Bauleitverfahren um Unterstützung, um in der Ortsdurchfahrt Bad Eilsen ein Herabsetzen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h zu erreichen".

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