weather-image
Busche: „Eine wahrliche Führungspersönlichkeit“

Kleine zum fünften Mal zum Gemeindebrandmeister ernannt

Lüdersfeld (hga). „Schön, dass ihr heute da seid“, begrüßte Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche gleich fünf Feuerwehrmänner, um sie für sechs Jahre zu Ehrenbeamten zu ernennen. Beim „Dicken Heinrich“ empfing Busche zusammen mit Wolfgang Fischer, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung der Samtgemeinde, neue und wiedergewählte Amtsinhaber.

Ralf Stöber (v.l.), Manfred Kleine, Wilfried Schröder, Norbert Bremer und Matthias Blume erhalten ihre Ernennungen von Gerd Busc

Der Samtgemeinde-Chef hob den unermüdlichen Einsatz der Männer hervor, denen große Sachwerte anvertraut seien. „Es darf nicht vergessen werden, dass sie diese Arbeit bereits über Jahrzehnte hinweg getan haben“, konstatierte Fischer.

„Anfangen möchte ich mit unserem Youngster“, sagte Busche. Der 32-jährige Matthias Blume wurde zum neuen Ortsbrandmeister von Ottensen ernannt. „Recht jung aus meiner Sicht für die schwierige Arbeit, aber er hat das nötige Vertrauen“, so Busche. Es folgte die Ernennung des 39-jährigen Norbert Bremer als Blumes Stellvertreter. Bremer war von 1994 bis 2009 Ortsbrandmeister in Ottensen.

Ralf Stöber war die Nummer drei auf der langen Liste. Seit 1997 war der 45-Jährige bereits stellvertretender Ortsbrandmeister in Heuerßen. Jetzt erhielt er die Ernennung für die dritte Amtsperiode. Aus privaten Gründen war Dirk Kober aus Beckedorf nicht anwesend. Kober erhielt das Vertrauen als stellvertretender Ortsbrandmeister für die zweite Wahlperiode.

„Kommen wir zu zwei Urgesteinen der Feuerwehr“, kündigte Busche die beiden letzten Ernennungen das Abends an. Da sei zuvorderst Manfred Kleine zu nennen. „Eine Feuerwehr-Dynastie, kann ich mal sagen“, sagte Busche. Auch der Vater sei viele Jahre an führender Stelle tätig gewesen. Mehr als 45 Jahre gehört der 61-jährige Manfred Kleine der Feuerwehr an. Seit 24 Jahren übt Kleine das Amt des Gemeindebrandmeisters aus. Jetzt erhielt er die Ernennungsurkunde für die fünfte Wahlperiode.

„In ihm haben wir eine wahrliche Führungspersönlichkeit in der Feuerwehr“, attestierte Busche hohen Sachverstand und persönliche Qualität. Er sei ein angenehmer Verhandlungspartner, der die Interessen der Feuerwehr immer vertreten habe.

Im Anschluss erhielt Wilfried Schröder die Ernennungsurkunde als stellvertretender Gemeindebrandmeister. Auch für Schröder ist es die fünfte Amtsperiode. „Er war immer da, wenn Hilfe benötigt wurde“, beschrieb Busche den 54-Jährigen. Dank gelte auch den Ehefrauen, ohne deren Hilfe für die Männer nichts gehe.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare