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Veranstalter, Polizei und Ordnungsamt zufrieden mit friedlichem Fetenverlauf im Rusbender Hafen

Klasse: Vati feiert Party diesmal ohne Krawall

Bückeburg/Rusbend (jp). Unter starken Sicherheitsvorkehrungen ist am gestrigen Himmelfahrtstag in Rusbend die Vati-Partyüber die Bühne gegangen. Erstmals hatten die beiden Veranstalter, der Schäferhof und die Firma BDT Music& Light, ihr gemeinsames Himmelfahrts-Event nicht mehr am gewohnten Standort, dem Schäferhof selbst, sondern am Rusbender Hafen aufgezogen. Nach den Ausschreitungen und Gewaltexzessen vom vergangenen Jahr (wir berichteten) hatten Veranstalter, Polizei und Ordnungsamt eine enge Kooperation vereinbart, um einer Wiederholung solch unschöner Ereignisse bereits im Anfang Einhalt zu gebieten.

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Und bis zum frühen Abend scheint dieses Konzept auch aufgegangen zu sein. Von der ersten Minute an zeigten sowohl Polizei als auch private Sicherheitsdienste Präsenz auf dem Veranstaltungsgelände. Am Mittag sowie am frühen Nachmittag hatten beide jedoch nicht allzu viel zu tun: Im Festzelt und rund um die Buden und das Kinderkarussell am Rusbender Hafen ging stundenlang alles sehr geordnet und gesittet zu. "Da war es mehrere Stunden lang wirklich sehr ruhig", so Bückeburgs Ordnungsamtsleiter Heinz Niemeyer. Gegen Abend dann sammelten sich die fetenwütigen Vatertagsmassen rund um das Festzelt. Während im Zelt die Mindener Band Steam für Stimmung sorgte, ließen sich für jeden unübersehbar viele der Feiernden im Freien vor allem durch flüssige Stimmungsmacher in Feierlaune bringen. Dennoch sprachen sowohl Polizei als auch Ordnungsamt bis zum frühen Abend von einem ruhigen Veranstaltungsverlauf ohne gravierende Zwischenfälle. "Bislang ist es eine überwiegend friedliche Veranstaltung", so Heinz Niemeyer. Die Polizei zeigte auch am Abend eine unübersehbare, allerdings auch keine allzu starke Präsenz auf dem Veranstaltungsgelände. Vor allem außerhalb der Umzäunung, die von den privaten Security-Leuten kontrolliert wurde, sahen die Beamten nach dem Rechten, kontrollierten die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen oder schlichteten kleine Rangeleien. Die angekündigte berittene Polizei trat indes nicht in Erscheinung.

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