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Meyer hat 1,5 Millionen Euro in neue Umschlagshalle investiert / Auftrieb für Gewerbegebiet?

Klares Bekenntnis zum Standort Nammen

Nammen (ly). Auf Meyer-Jumbo ist Verlass: Das Speditions- und Logistik-Unternehmen hat 1,5 Millionen Euro investiert, im Gewerbegebiet Nammen ein Umschlagszentrum bauen lassen und damit erneut den Betrieb erweitert.

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Zur Meyer-Jumbo-Gruppe mit Zentralsitz in Nammen gehören sechs Gesellschaften mit mehr als 200 Beschäftigten, die nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro erwirtschaften. Im Gewerbegebiet ist der Mittelständler, gegründet 1964 als Spedition, die größte Firma. "Wir haben unseren Umsatz innerhalb weniger Jahre um 100 Prozent gesteigert", berichtete Inhaber Hans-Walter Meyer. Als Verteilstation für den gesamten norddeutschen Raum ist mittlerweile ein 24-Stunden-Betrieb nötig. Nicht ganz so rosig ist es um das Gewerbegebiet Nammen bestellt. Es wird nicht voll. Seit einigen Jahren hat es keine Neuzugänge mehr gegeben. Nach Angaben von Carsten Nottmeier, städtischer Wirtschaftsförderer in Porta Westfalica, sind etwa zwei Drittel der Flächen vergeben, ein halbes Dutzend Firmen hätten sich angesiedelt. Diese könnten jedoch bald Gesellschaft bekommen. "Wir gehen davon aus, dass das Gewerbegebiet in absehbarer Zeit voll wird", so Nottmeier am Rande der Einweihungsfeier bei Meyer-Jumbo. Anfragen für weitere Ansiedlungen gebe es. Zum einen stützt der Sachgebietsleiter seinen Optimismus auf den Ausbau der Straße "Im Gallen", der Mitte 2009 beendet sein soll und eine Stärkung des Standortes verspricht. Auf Bückeburger Seite ist am Hasengarten die Rampe auf die Bundesstraße 83 Richtung Autobahn schon länger fertig, außerdem die Straße verbreitert. Zum anderen, so Nottmeier, seien die "Preise angepasst" worden: "Wir haben hier ein ganz anderes Preisniveau für Gewerbeflächen als an der Autobahn." Die neue Umschlagshalle von Meyer-Jumbo, entstanden in fünf Monaten Bauzeit, hat eine Fläche von 1900 Quadratmetern und ist neun Meter hoch. Die Büros sind im oberen Bereich integriert. "Das spart Platz, die Mitarbeiter sitzen direkt am Geschehen und können alles über- blicken", erklärt André Dierßen, der ebenso wie Hans- Walter Meyer geschäftsführender Gesellschafter ist. Komplettiert wird das Führungsteam durch Geschäftsführer Bernd Watermann. "Wir sind stolz, dass wir diese Firma beherbergen", betonte Bürgermeister Stephan Böhme. Der Nammer Betrieb habe sich vom klassischen Spediteur zum leistungsstarken Logistik-Unternehmen entwickelt.

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