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Keine Zauberei: Dieser Doktor macht Geschichte lebendig

Gurski

Hameln (bha). Dr. Kai Gurski ist seit Juni neuer Museumspädagoge bei der Stadt Hameln. Sein Ziel: Hamelns Geschichte so spannend wie möglich zu vermitteln, sowohl für Kinder, Schüler und Erwachsene. „Weniger Fakten und Daten vermitteln, sondern das Museum zum Erlebnisraum werden lassen“, beschreibt Gurski seinen Job.

Kai Gurski ist 34 Jahre alt, hat in Braunschweig Kunst- und Medienwissenschaften und Psychologie studiert, war zuletzt für drei Jahre an den Landesmuseen Schleswig-Holstein im Schloss Gottorf tätig und zuvor am Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim. Das Auffälligste an ihm ist allerdings, dass er aussieht wir Harry Potter, ein Vergleich, den Gurski zu Genüge kennt.

Der Begriff „Museumspädagogik“ klingt eher abschreckend und holt sicher weder Kind noch Erwachsenen hinterm Ofen hervor. Doch das Programm, das dahinter steckt, wird offenbar kurz nach der Eröffnung des Museums gut angenommen. Eine enge Kooperation mit Schulen ermöglicht die Anpassung der Führungen an den Lehrplan und individuelle Ergänzungen. Dass das Museum so intensiv mit den Schulen zusammenarbeitet, ist neu, wie Hamelns Kulturdezernentin Gaby Willamowius hervorhebt. Auch, dass die Stelle für den Museumspädagogen komplett bei der Stadt angesiedelt ist, ist neu. Burkhard Sonnenburg, der die Aufgabe einst übernommen hatte, musste noch zwei Herren dienen – dem Museumsverein und der Stadt. Die neue Struktur sei auch als Zeichen für die Priorität zu werten, die die Arbeit des Museumspädagogen hat, so Willamowius sinngemäß.

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