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SV Sachsenhagen beim TuS Lüdersfeld

Keine Schlamperei in der Defensive

Kreisliga (seb). Mit Wut im Bauch bestreitet der TuS Lüdersfeld das Derby gegen den SV Sachsenhagen. Und für die abstiegsbedrohte Truppe von Dietmar Bade ist ein Sieg dringend erforderlich.

Bade hat noch immer einen dicken Hals. 80 Minuten lang bestimmte der TuS die Partie in Steinbergen und führte mit 3:0. Doch nach dem Anschlusstor brachen alle Dämme und es reichte nur zum Remis. "Wir haben uns zu sicher gefühlt und zwei wichtige Punkte verschenkt. Ich hoffe mein Team kann sich im Derby für das Missgeschick rehabilitieren. Das müssen wir schnell vergessen und eine Trotzreaktion zeigen", fordert Bade. Im Duell gegen den Nachbarn braucht es keine Motivationskünste des Trainers. Alle Spieler sind bis in die Haarspitzen motiviert. Auf Seiten des TuS fehlt der kranke Sadri Mustafa. Libero Sven-Oliver Koch ist angeschlagen, wird aber spielen können. Der SV Sachsenhagen verspielte ebenfalls eine klare Führung. Die Gelbhemden lagen gegen den MTV Rehren A.R. zweimal mit zwei Toren in Führung. Am Ende reichte es auch nur zum Unentschieden. "Vorne hui und hinten pfui", beschreibt Spielertrainer Torsten Menzer die Mannschaftsteile und ergänzt: "wir dürfen in der Defensive nicht so schlampig und nachlässig agieren. Das muss sich im Derby gravierend ändern. Mit der Offensivleistung kann ich zufrieden sein." Die Kicker vom Kanal gehen gegen den Nachbarn als eindeutiger Favorit in die Partie. Aber in den letzten Aufeinandertreffen ärgerte Lüdersfeld den SVS erheblich. "Wir dürfen nicht im Hurrastil dem TuS ins offene Messer laufen", warnt Torsten Menzer sein Team. Björn Riesen fehlt rotgesperrt. Hauke Fröhlich ist ebenfalls nicht dabei. Genauso wie die Langzeitverletzten Ingo Poschlod und Philipp Niemeier.

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