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Kein Urteil im Mordfall Hodde: Gericht tritt erneut in Beweisaufnahme ein

Hodde

Der zu Ende geglaubte Mordprozess Hodde  geht weiter. Eigentlich sollten die drei  Angeklagten das letzte Wort haben, nun tritt das Schwurgericht Hannover erneut in die Beweisaufnahme. Von Ulrich Behmann

Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung müssen neu plädieren. Nach heutigem Stand der Dinge ist ein Urteil erst nach dem 6. Dezember zu erwarten. Der Verkündungstermin steht in den Sternen.
Dass weiterverhandelt wird, liegt an den Hilfsbeweisanträgen, die die Verteidiger F.-Eckart Klawitter, Dr. Holger Nitz und Dr. Angelika Bode während ihrer Plädoyers gestellt hatten (wir berichteten). Herauszufinden, wer was getan hat, ist keine leichte Aufgabe für die fünfköpfige 13. Große Strafkammer, denn: Die des Raubmordes angeklagten Adolf B. (55) und Andrej L. (24) beschuldigen sich gegenseitig, den Hamelner Münz- und Briefmarkenhändler Robert Hodde am Abend des 21. November 2010 in dessen Wohnung an der Schillerstraße getötet zu haben. Die Anwälte der Männer vertreten den Standpunkt, das Tötungsdelikt sei weder B. noch L. nachzuweisen.

Gestern ging es vor allem um den „Chauffeur“ der mutmaßlichen Mörder: Vadyn C. (22). Er war zwar zeitweise am Tatort, aber nicht an der brutalen Tötung des Geschäftsmanns beteiligt. Sein Anwalt versucht für seinen Mandanten eine Bewährungsstrafe zu erwirken. Welche Argumente Verteidiger F.-Eckart Klawitter dafür vorbringt, lesen Sie in der Zeitung.

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