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Ortsrat Hachmühlen-Brullsen lässt sich von Verwaltung informieren / 200 000 Euro Baukosten erwartet

Katzbergweg: Baubeginn im Juni möglich

Brullsen (gho). Die Ausbauplanung des Katzbergwegs in Hachmühlen war das zentrale Thema der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hachmühlen-Brullsen im Dorfgemeinschaftshaus Brullsen. Gerd Stracke vom Tiefbauamt der Stadt stellte den Mitgliedern die aktuellen Pläne der Baumaßnahme vor, heftete sie zur besseren Übersicht gleich an die Wand.

Gerd Stracke (3.v.l) stellte den geplanten Ausbau vor.  Foto: gh

Interessiert verfolgten die Ortsratsmitglieder, wie sich die Verwaltung die künftige Gestaltung des Kartzbergweges vorstellt: Da der vorhandene Graben auf der rechten Seite geschlossen werde, seien dadurch einige Parkplätze einzuplanen gewesen, erläuterte Stracke. Der Einfahrtsbereich von der B 217 in die Straße soll ebenso eine Bitumendecke erhalten wie auch die Einmündung der Straße „Am Knappenberge“ am Ende der Ausbaustrecke. Im übrigen werde, so Stracke, der Straßen- und Gehwegbelag wie in der Dorfstraße in „gerumpeltem“ Betonsteinpflaster ausgeführt. Hierdurch gäbe es einen Kostenvorteil, weil das Material abkippbar sei und nicht auf Paletten angeliefert werden müsse. Der Gehweg werde in flachem Rundbord ausgeführt und durch kleinkronige Bäume verschiedener Arten aufgelockert.

Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke gab der Ingenieur mit 240 Metern an, bei 9,35 Meter Breite inklusive Gehweg. Die Ausschreibung des mit 200 000 Euro Baukosten angegebenen Abschnitts müsse in zwei Losen erfolgen, weil eines davon im Rahmen der Dorferneuerung eine andere Abrechnungsmodalität bedinge. Wenn alle Vorarbeiten wie geplant laufen, sei mit dem Baubeginn im Juni zu rechnen. Erwartet werden von Stracke zwei Monate Bauzeit.

Ortsbürgermeister Helmut Steinwedel berichtete von der Anliegerversammlung zum Ausbau, die am Vorabend im Gemeindehaus stattgefunden hatte. Hierbei sei es im Gegensatz zu anderen Zusammenkünften dieser Art „sehr ruhig und diszipliniert“ zugegangen, schilderte der Ortsbürgermeister. Die Anlieger seien „im Grunde mit den vorgelegten Planungen einverstanden“.

Hartwig Möller bemängelte in diesem Zusammenhang, dass zu der Anliegerversammlung sehr wohl der Ortsbürgermeister, nicht aber die Ortsratsmitglieder eingeladen worden seien. „Es ist nicht einsehbar, dass wir die Baumaßnahme einerseits mit beraten und begleiten, andererseits aber bei so wichtigen Treffen mit den Anliegern außen vor bleiben sollen“, erklärte er. Erika Dittrich von der Verwaltung und auch der Ortsbürgermeister wiesen Möller auf den Begriff „Anliegerversammlung“ hin.

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